Titel: Ueber den Arsenikgehalt des käuflichen Zinks.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 116/Miszelle 7 (S. 247–248)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj116/mi116mi03_7
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Ueber den Arsenikgehalt des käuflichen Zinks.

Der Apotheker Schäufele zu Thann (Elsaß) hat viererlei Sorten käuflichen Zinks untersucht; seine Analysen ergaben folgende Resultate:

1) alle (untersuchten) Zinksorten sind arsenikhaltig;

2) wenn man sie nach ihrem Gehalte ordnet, so enthalten 1000 Gr.

nach Villain's nach Jacquelain's
Methode analysirt:
a) französischer Zink 0,00426 Gr. 0,019 Gr.
b) schlesischer Zink 0,00097 „ 0,008526 „
c) Zink von Altenberg (bei Aachen) 0,00062 „ 0,00522 „
d) Zink von Corfali 0,000038 „ 0,0045675 „

3) zehn weitere Sorten, ohne Angabe des Ursprungs, ergaben einen Arsenikgehalt zwischen 0,00013 und 0,00097 in 1000 Gr.;

4) der französische Zink, welcher den größten Arsenikgehalt hat, ist sonach von gewissen Anwendungen auszuschließen; der schlesische Zink und der von Altenberg sind zu allgemeinerem Gebrauch zulässig; der von Corfali ist der reinste und kann Wohl zu medicinisch gerichtlichen Untersuchungen ohne vorhergehende Reinigung dienen; in technischer Hinsicht ist zu bedauern daß er eisenhaltig und daher spröder ist. Zink, welcher Arsenik oder Eisen enthält, löst sich in Folge dieser beigemischten fremdartigen Metalle leichter in verdünnten Säuren auf. Zink in Körnern wird wegen seines krystallinischen Zustandes nicht so leicht angegriffen als der gewalzte. (Journal de Chimie médicale, März 1850.)

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