Titel: Schmiedeisen, durch Wasserstoffgasflamme erhitzt, wird spröde.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 116/Miszelle 3 (S. 405)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj116/mi116mi05_3

Schmiedeisen, durch Wasserstoffgasflamme erhitzt, wird spröde.

Wenn reines Eisen durch eine Wasserstoffgasflamme glühend gemacht wird, oder während des Glühens mit diesem Gase in Berührung kommt, so wird es spröde, und läßt das Feinstrecken oder Feinziehen, wenn nämlich dieses Eisen zu dünnen Drähten oder Blechen verarbeitet wird, nicht mehr in dem Grade zu, als es nach Behandlung mit reiner Holzkohle gestattet. Künstliche Magnete aus solchem Material verlieren ihre magnetische Kraft bedeutend früher als jedes andere Eisen. – Daher erklärt es sich, warum gewisse Sorten von Schmiedkohle, welche wegen ihrer fremdartigen Bestandtheile, besonders wenn sie beim Brennen mit Wasser benetzt werden müssen, viel Wasserstoffgas erzeugen, zu gewissen Arbeiten, z.B. zum Sensenschmieden, durchaus nicht taugen. (A. a. O.)

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