Titel: Elektrische Eigenschaft des Papiers.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 116/Miszelle 4 (S. 471–472)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj116/mi116mi06_4

Elektrische Eigenschaft des Papiers.

In einer hierüber der französischen Akademie der Wissenschaften eingereichten Notiz sagt Hr. Desbans: Die Eigenschaft des Papiers, durch Reiben elektrisch zu werden, ist so bedeutend, daß man sie benutzen kann um einen Elektrophor herzustellen, welcher wenigstens eben so wirksam ist wie ein gewöhnlicher aus einem Harzkuchen bestehender. Wenn man einige Bögen ungeleimten Papiers, welche vollkommen ausgetrocknet sind, mit einem Katzenschwanz peitscht, so hängen alle Papierbögen |472| einander stark an. Setzt man den Deckel des Elektrophors auf diese Bögen, so wird er so elektrisch, daß man damit hinreichend starke Funken erhalten kann, um alle Gasmischungen zu entzünden, welche man im Eudiometer zu analysiren pflegt. (Comptes rendus, Mai 1850, S. 612.)

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