Titel: Oliver's Mischungen welche den Weinstein beim Färben der Wolle ersetzen sollen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 117/Miszelle 6 (S. 157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj117/mi117mi02_6

Oliver's Mischungen welche den Weinstein beim Färben der Wolle ersetzen sollen.

I. Mischung: Kochsalz 100 Theile
Wasser 300 Theile
Schwefelsäure 10 Theile
Salpetersäure 3 Theile
weißer Arsenik 1 Theile
II Mischung: Glauberfalz 100 Theile
Schwefelsäure 6 Theile
Schwefelsäure 2 Theile
III Mischung: Glaubersalz 100 Theile
Schwefelsäure 1 Theile
Salpetersäure 3 Theile
Essig 6 Theile
V Mischung: Glaubersalz 100 Theile
Schwefelsäure 6 Theile
gepulv. Weinfteinsäure 3 Theile
V Mischung: Salpeter (Kalisalpeter) 100 Theile
Schwefelsäure, je nach den Nuancen 30–60 Theile
Glaubersalz 1000 Theile
VI Mischung: Man nimmt von der V. Mischung 100 Theile
gepulv. Weinsteinsäure 3 Theile
essigsaures Kali 10 Theile
VII. Mischung: Glaubersalz 100 Theile
Salpetersäure 4 Theile
Essigsäure 4 Theile
gepulv. Weinsteinsäure 10 Theile

Von diesen Mischungen — welche als Mittheilung eines Dritten am 10. Nov. 1849 für England patentirt wurden — dürfen I und II nicht für Farben mit Zinnbasis angewandt werden, oder für solche Farben worin Zinnauflösungen enthalten sind; die übrigen Mischungen sind aber eben sowohl für Farben mit Zinnbasis als für solche mit Thonerdebeize und alle anderen Farben anwendbar.

Man mischt die verschiedenen Substanzen in Gefäßen, auf welche sie nicht einwirken, und läßt sie mehrere Tage mit einander in Berührung. Beim Färben ganz wollener oder gemischter wollener Fabricate ersetzt man den Weinstein durch sein gleiches Gewicht einer solchen Mischung, welche man ganz wie jenen anwendet. (London Journal of arts, Juli 1850, S. 385)

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