Titel: Verfahren Verzierungen auf Papiermaché hervorzubringen, ferner um Blätter, Stengel und Blumen von Pflanzen zu conserviren; von W. Brindley.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 117/Miszelle 8 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj117/mi117mi02_8

Verfahren Verzierungen auf Papiermaché hervorzubringen, ferner um Blätter, Stengel und Blumen von Pflanzen zu conserviren; von W. Brindley.

Um Verzierungen auf Papiermaché hervorzubringen, nimmt der Patentträger die Bögen oder Blätter nassen Papiers wie sie von der Form kommen, und legt sie auf einander bis die gewünschte Dicke erreicht ist; diese aufgehäufte Papiermasse legt er nun auf das geölte Muster, dann ein Blatt wasserdichten (geölten) Papiers obenauf und auf letzteres mehrere Blätter nassen Papiers, worauf er das Ganze der Pressung unterzieht; dann befestigt er das Ganze mit Spannblechen aneinander und trocknet es im Darrraum aus. Der Grund, weßhalb man nasses Papier auf das Muster (vor dem Pressen) auflegt, ist der, damit man Materialien wie die Blätter und Blumen von Pflanzen und Bäumen als theilweise Muster-Oberstäche benutzen kann; dieselben sind nämlich zu zart als daß man ausgepreßtes Papier hiebei anwenden könnte. Die Oberfläche des Musters (der Form) besteht aus Pappe, auf welche man die (gut geölten) Blätter oder Blumen legt und auf letztere die nassen Papierblätter.

Die Methode zum Conserviren vegetabilischer Substanzen, wie Blätter, Stengel und Blumen der Pflanzen, besteht darin, daß man sie ölt, dann zwischen Papierbögen legt und gerade so austrocknet wie Artikel von Papiermaché: nämlich bei einer Temperatur von 97 bis 120° Reaumur. (London Journal of arts, Juni 1850, S. 316)

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