Titel: Ueber Leuchtgasgewinnung bei der Bereitung von Knochenkohle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 117/Miszelle 5 (S. 465)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj117/mi117mi06_5

Ueber Leuchtgasgewinnung bei der Bereitung von Knochenkohle.

Hr. Nicolas in Roubaix (Belgien) hat vor zwei Jahren in einer Zuckerfabrik den bisher zur Luftheizung angewandten Röhrenofen durch einen gußeisernen Ofen von 1 Kubikmeter Inhalt ersetzt, welcher zwei Cylinder enthält, in welchen man täglich 2 bis 300 Kilogr. Knochen verkohlt, welche liefern: a) 55 bis 60 Procent Beinschwarz; b) etwa 20 Kubikmeter Leuchtgas per 100 Kil. Knochen; c) 1 Kil. schwefelsaures Ammoniak und 100 Liter ammoniakalisches Wasser.

Das Gas brennt sehr schön, ohne Geruch und Rauch. Wenn die Knochen nur wenig oder kein Fett enthalten, ist das Gas blaß; in diesem Falle destillirt man 1 oder 2 Kilogr. Harzöl, um dem Licht mehr Intensität zu geben. Der Apparat speist 35 bis 40 Brenner und kam beiläufig auf 3000 Frcs. zu stehen. (Journal de Chimie médicale, August 1850, S. 491.)

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