Titel: Alban's Mittheilungen aus seinem Leben und Wirken als Maschinenbauer.
Autor: Alban, Ernst
Fundstelle: 1850, Band 118, Nr. LXX. (S. 321–333)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj118/ar118070

LXX. Mittheilungen aus meinem Leben und Wirken als Maschinenbauer; von Dr. Ernst Alban in Plau (Mecklenburg-Schwerin).

F. Zweiter Nachtrag zum frühern Aufsatze, betitelt: das Plauer Dampfschiff etc.

Lange habe ich nichts von unserm Plauer Dampfschiffe hören lassen, und man sollte fast glauben, es sey nicht mehr unter den Lebendigen, aber dem ist nicht so. Noch gibt dasselbe immer Zeichen eines rührigen Daseyns von sich und es läßt sich von demselben wieder manches Interessante erzählen, obgleich es in den Händen seines jetzigen Besitzers fast noch mehr in den Aeußerungen seines regen Lebens und Wirkens beschränkt ist als früher, und vieles unternommen wird, um den kaum erreichten Ruf desselben wieder zu zerstören.

Daher kommt es denn auch, daß ich dieses Schiff, welches trotz aller Anfechtungen, die ich dabei erlitt, trotz aller Unbill, die mir beim Bau desselben zugefügt wurde, dennoch immer meine Freude war, jetzt nur noch mit inniger Betrübniß, mit wahrer Indignation ansehen kann, und daß ich es nur noch besteige entweder wenn Geschäfte eine Reise darauf nothwendig machen, oder ich mich einmal überzeugen will, wie viel der Unbill es durch die jetzige Direction ertragen kann, und wie viel Widerstand es derselben zu leisten vermag. Bei diesen Beobachtungen zu erfahren, wie es allen diesen ungünstigen Verhältnissen immer standhaft trotze, und eine Lebens- und Widerstandskraft bewahre, die nur bessern Werken dieser Art eigen seyn kann, ist jetzt noch alles, was ich aus dieser Angelegenheit für mein Herz und meine Ehre gerettet habe. Trauriges Loos, wenn so das Bessere und herrliche Aussichten für die Zukunft Eröffnende dahinsiecht und in dem Munde der Leute |322| verschollen gehen muß, doppelt traurig für den, der ihm so viel Fleiß, so unendliche Mühe weihte, so unausgesetzte Opfer brachte. Aber das ist der Fluch, der über Mecklenburgs Industrie waltet, der meinem Andenken droht, wenn ich in einem Lande dahinsterbe, wo man für allen Segen, den man ihm uneigennützig, mit voller Seele, von ganzem Gemüthe darbrachte, am Ende mit dem bittern Vorwurfe von hinnen scheiden muß, daß man Weizen unter die Dornen gesäet, und seine Bestimmung nur schwach erfüllt habe, weil man zu patriotisch war. In diesem Jahre wirke ich bereits 25 Jahre für Mecklenburg als Maschinenbauer, o! daß ich jetzt so sprechen, so fühlen muß! Es ist ein Fluch, der allen Muth auflöset, der den regsten Eifer, die rüstigsten Kräfte schwinden, den reinsten Willen erschlaffen macht. Doch genug.

Unser Plauer Dampfschiff geht schon beinahe wieder zwei Sommer seit ich Nachricht davon gab, und man muß gestehen, daß es sich in diesen zwei Jahren sehr gut gehalten hat, obgleich es in beiden Abschnitten seiner Thätigkeit keinen Tag der Fahrt wegen einer Unordnung daran oder einer nöthigen Reparatur versäumt hat. Nur an Geschwindigkeit hat es wieder eingebüßt, und ist auf den alten Zustand zurückgebracht, und zwar durch folgende Umstände:

1) Es ist die schöne Heizung mit tannenen Stämmen (oder vielmehr Wurzeln) seit Jahr und Tag schon wieder aufgegeben, und nun wieder auf Anordnung des Eigenthümers eine Heizung mit Torf eingerichtet. Wäre dieser Torf nur ein vorzüglicher Torf, so könnte man die Sache noch ungerügt gehen lassen, ich habe aber zum Theil Torf von sehr schlechter, sehr viel erdige Bestandtheile enthaltender Sorte darauf brennen sehen, der nicht einmal ganz trocken war und mit dem ich die Dampfmaschine meines Etablissements, wie Versuche bewiesen haben, kaum im Gange erhalten kann; zum Theil eine andere Sorte, die bei meiner Maschine, wenn auch bessere, aber doch immer sehr mittelmäßige Resultate gibt. Und dennoch hält der Kessel zur Roth eine gesetzliche Dampfspannung, wenn nur gehörig stark und regelmäßig nachgefeuert wird. Kann eine Maschine mehr Ehre erwerben als so, ist ein Kessel nicht vorzüglich zu nennen, der so viel leistet? Und solchen Torfes verbraucht dieser schöne Kessel durchschnittlich täglich nur 1600 Stücke, wenn die Maschine mit 3/4 ihrer gewöhnlichen Kraft geht. Unter solchen Umständen mehr zu fordern hieße Unmöglichkeiten verlangen, zumal da weder Rost noch Feuerplatz unter demselben irgendwie vergrößert wurden, vielmehr immer noch ganz die alten geblieben sind, und in neuerer Zeit noch dazu hinsichtlich der Stellung der Röhren |323| vom Eigenthümer des Schiffes eine sehr ungünstige Einrichtung getroffen wurde, deren ich später Erwähnung thun werde, und die unfehlbar eine wichtige Quelle großer Hitzeverschwendung ist. Wurde der Kessel zu allererst auch auf Torfheizung berechnet, so konnte doch bei dieser Berechnung nur von gutem und trockenem Torfe die Rede seyn.49) Ging die Maschine früher doch auch nur, wie es zugleich in der Berechnung lag, mit halber Cylinderfüllung, oft noch mit weniger, verbrauchte also lange nicht so viel Dampf als jetzt. Einen solchen Betrieb der Maschine würde der jetzige Kessel mit einer noch schlechtem Sorte Torf bewirken als der ist, welcher jetzt angewendet wird, selbst wenn die Dampfspannung noch über die gesetzliche von 8 Atmosphären hinaufgetrieben würde; denn selbst unter den jetzigen Umständen ist diese, wie ich schon bemerkt habe, doch bald noch auf die gesetzliche Höhe gebracht, wenn regelrecht gefeuert wird.50)

2) Die Feuerung wird auf Befehl des Eigenthümers mit Fleiß gemäßigt, um nicht zu viel Brennmaterial zu verbrauchen. Der Capitän hat bestimmte Anweisung die Dampfspannung im Kessel nicht über 75 Pfd. auf den Quadratzoll zu treiben. Weil man bei den Reisen nothdürftig die Zeit hält, hat man den Spruch zur Regel angenommen: Eile mit Weile, und daher kommt es demnach, daß kein Passagier mit dem Schiffe mehr reisen mag, weil er immer fürchten muß, daß die Post in Waren abgeht, ehe er mit dem Dampfschiffe ankommt. Wenn Capitän und Schiffsmannschaft Befehl erhalten die Sache nicht zu übereilen, so kommt mir das vor, als wenn der Schulmeister in der Schule seinen Schülern befiehlt: lernt nicht zu fleißig. In beiden Fällen wird noch viel weniger gethan werden als befohlen ist, in den meisten Fällen gar nichts. Die englischen und amerikanischen Eigenthümer der Dampfschiffe machen die außerordentlichsten kostspieligsten Anstalten, ihren |324| Schiffen die größtmögliche Geschwindigkeit zu geben, um dem Schiffe Ruf und Zulauf zu verschaffen; in dem intelligenten Mecklenburg gibt man Befehl: Ja nicht zu schnell, immer hübsch langsam voran! damit die Fahrt nicht 100 bis 200 Stücke Torf mehr koste. Und am Ende ist noch die große und wichtige Frage gegeben: ob bei einer so langsamen Fahrt ein Vortheil hinsichtlich der Feuerung erreicht werde. Die langsamere Fahrt kostet mehr Zeit, und die längere Zeit mehr Brennmaterial; ob nun das geringere Feuern durch die längere Feuerung nicht mehr oder weniger paralysirt werde, ob der bei schnellerer Fahrt entwickelte Dampf von höherm Drucke nicht so viel weniger Feuerung im Verhältniß zum Effecte gebrauche, steht sehr dahin, wenigstens dürfte der Vortheil, der wirklich erreicht wird, außerordentlich gering seyn, kaum 200 Stücke Torf pro Reise austragen, und diese kosten von dem auf dem Schiffe jetzt gebräuchlichen Torfe kaum 10 Schillinge (6 Silbergroschen 3 Pf.) – ein Aufwand, der durch einen einzigen Passagier in der zweiten Cajüte mehr, beinahe doppelt aufgewogen würde. Muß man im Auslande über unsern mecklenburgischen Speculationsgeist nicht erstaunen, ja sich wohl gar entsetzen? – Und dann klagen die Unternehmer über zu geringe Frequenz auf unserm Schiffe, wenn sie ihre Sache so anfangen.

3) Das Schiff ist schon wieder mit langem Kraute bewachsen, dessen Fasern zum Theil 1 Fuß lang sind. Es ist dieß ein Uebelstand auf unsern Gewässern, der allgemein Klagen erregt. Wahrscheinlich liegt der Grund davon in einer eigenthümlichen Beschaffenheit des Wassers. Zwar wird alle Frühlinge das Schiff einigermaßen davon befreit; da es aber nicht auf die Seite gelegt werden kann, um an seinen Boden besser ankommen und das Geschäft mit gehöriger Bequemlichkeit und Energie betreiben zu können, so geschieht die Reinigung doch immer sehr unvollkommen. Die an den Blechen des Schiffbodens sehr fest anhängenden Wurzeln des Krautes werden selten dabei entfernt, und so schlagen diese sogleich wieder frisch aus. Und welchen Nachtheil wird dieser Ansah von Kraut den Blechen endlich bringen! Als vor zwei Jahren das Schiff verlängert wurde, fanden sich an denjenigen Stellen, wo die Wurzeln am Bleche gehaftet hatten, tiefe Gruben in demselben, die durch Rost hineingefressen waren. Was ist unter solchen Umständen von der Dauer des Schiffbeschlages zu erwarten, und wie bald dürfte vielleicht eine große und sehr kostspielige Reparatur daran bevorstehen.

4) Der jetzige Eigenthümer des Schiffes hat im vorigen Jahre wieder die unbeweglichen Schaufeln an die Räder setzen lassen, obgleich er erfuhr, daß das Schiff ohne dieselben langsamer ging. Er behauptet, |325| nach Anbringung dieser Schaufeln weniger Brennmaterial zu gebrauchen, was auch ganz seine Richtigkeit haben mag; denn die Räder gehen nun langsamer um, die Maschine macht also auch weniger Hube und bedarf so viel weniger Cylinderfüllungen mit Dampf, aber nicht zu Gunsten der Geschwindigkeit des Schiffes, wie ich durch die in diesem Journale (Bd. CIX S. 332) gelieferten Tabellen bewiesen habe.

5) Der Eigenthümer des Schiffs hat ferner eine Verbesserung am Kessel angebracht, worüber sich jeder Kunstverständige freuen wird, der Jocosa liebt. Er hat die Wasserkammern desselben über 1 Zoll weiter von den äußern Röhren ablegen lassen, als früher ihre Stellung war, und geht nun auch mit dem großartigen Plan um, eine der Mittlern Röhrenreihen (senkrecht gerechnet) wegzulassen, damit die Flamme mehr natürlichen Zug durch den Heizraum gewinne. Sollte man glauben, daß so etwas möglich sey? – Er eröffnet der durch den Heizraum streichenden Hitze also andere größere Wege, als die Zwischenräume zwischen den Röhren, damit sie weniger die Röhren bestreiche, er leitet also geflissentlich die für den Kessel berechnete und für ihn bestimmte Hitze vor demselben vorbei, damit sie ja nicht zur Wirkung komme, sondern ungenutzt in den Schornstein ziehe. Denn die Hitze geht lieber die größeren als die kleineren Wege. War es doch der Hauptfehler des frühern Dampfschiffkessels, daß er zwischen den äußersten Röhren und innerer Kammerwand zu viel Raum ließ, weil wegen des Winkeleisens in den Ecken der innern Kammer die Röhren nicht so nahe an diese herangerückt werden konnten, als eigentlich gesetzlich war, und wurde dieser Fehler doch Ursache, daß 44 Röhren noch nicht einmal halb so viel Dampf producirten als jetzt 60, obgleich ein dröhnender Zug in dem frühern Kessel wirkte, ein Zug, der im ganzen lebhafter war, als im jetzigen Kessel, weil er anhaltender erschien, nie momentan nachließ, wie jetzt zwischen den einzelnen Exhaustionen der Maschine. Und dieser an dem jetzigen Kessel mit Glück gehobene Uebelstand soll nun von neuem hervorgerufen werden, oder ist zum Theil schon hervorgerufen. Würde es für die Wirkung des jetzigen Kessels doch viel weniger schädlich seyn, wenn die Zwischenräume zwischen äußersten Röhren und Kammerwand sich verstopfen, als daß sie zu weit offen stehen, und können diese Verstopfungen doch immer leicht gehoben werden, ja finden gar nicht statt, wenn durch Cassirung der unbeweglichen Schaufeln an den Rädern diesen und der Maschine wieder schnellere Umläufe gegeben werden, wodurch die Exhaustionen in den Schornstein schneller erfolgen und so den Ruß zwischen den Röhren wieder besser entfernen. Gesetzt |326| aber auch die Verstopfungen würden nicht gehoben, so könnte dadurch der Wirkung der Hitze auf die übrigen Röhren doch gewiß sehr wenig Abbruch geschehen, während in dem Falle, daß in der Mitte und auf beiden Seiten des Röhrencomplexes so weite Wege geschaffen werden, wie der Eigenthümer des Dampfschiffes jetzt bereits eröffnet hat, und noch zu eröffnen beabsichtigt, fast alle und jede Wirkung der Hitze auf die eigentlichen Röhren geradezu aufgehoben würde; denn das Areal dieser Wege würde dann weit größer ausfallen, als das einer einzigen Oeffnung seyn müßte, die alle Hitze aus dem Heizraum in den Schornstein zu führen bestimmt ist. Und nun ist auch an dem Schiffskessel nicht einmal eine Hitzevertheilungsplatte mehr vorhanden, die hier wieder einige Ausgleichung zu Stande zu bringen vermöchte. Hat der Eigenthümer sie doch schon früher eigenmächtig herausreißen lassen, als das Schiff noch in den Händen der Dampfschiffgesellschaft war. (Man vergleiche hier dieses Journal Bd. CIX S. 256.) Aber jetzt ist ja die Zeit der Gewaltstreiche, des Umsturzes alles Bestehenden, durch lange Erfahrung Erprobten, die Zeit der Ueberschätzung des Menschen in Beziehung auf sich. Es herrscht allenthalben der Kampf der Unverschämtheit, der Prätension, chimärischer Theorien gegen die reifere Erfahrung und Ordnung, und dieses Unwesen geht von den politischen Verhältnissen aus alle Verhältnisse des Lebens über. Soll ich allein frei ausgehen aus diesem Streite? O weit entfernt bin ich auch, diese Unbill, die jetzt meinem Schooßkinde, unserm Dampfschiffe widerfährt, meinetwegen so übel zu empfinden. Es ist dieß nicht das erste Herbe, was ich in meinem Vaterlande in den 25 Jahren meines Wirkens als Maschinenbauer erfahren habe, nein ich beklage nur, daß das Gute so zu Grunde gerichtet, in den Augen der Welt so gewaltsam herabgesetzt, und dadurch vielleicht die Anerkennung und Nachahmung desselben noch auf Ungewisse Jahre hinausgesetzt wird. Ich beklage, daß mein Eifer und mein Muth, uneigennützig für mein Vaterland zu wirken, solche Prüfungen bestehen, und dadurch immer mehr an Intensität verlieren muß, zumal ich in ein höheres Alter tretend schon von Natur immer mehr an Kraft einbüße, einem ungünstigen Geschicke die Spitze zu bieten.

Was übrigens die am Schiffe und seinen Maschinen gemachten erfreulichen Erfahrungen der zwei letzten Sommer betrifft, so bestehen sie hauptsächlich in folgenden Thatsachen:

1) Ist das Schiff vollkommen dicht, so daß im letzten Sommer auch während der ganzen Zeit der Fahrten desselben kein Tropfen Wasser |327| in dasselbe gedrungen war. Als ich im letzten Herbste in beiden Cajüten mir den Fußboden aufnehmen ließ, um in dieser Beziehung eine Untersuchung anzustellen, fand ich nicht allein den ganzen Boden des Schiffes vollkommen trocken, sondern auch in den Ecken zwischen Rippen, Kiel und Kielschweinen, so wie allenthalben Spinnengewebe ausgebreitet, gewiß ein sicherer Beweis, daß hier keine Feuchtigkeit gewaltet habe. Und dennoch, so bin ich überzeugt, wird das Holzwerk des Schiffes aus der Ursache nicht lange dauern, weil im Winter gar keine Aufsicht auf das Schiff verwendet wird, z.B. nie bei günstiger Witterung Fenster desselben geöffnet werden, um einmal frische und trockene Luft einzulassen, und die sich darin stagnirende immer mehr oder weniger feuchte Luft daraus zu entfernen. Nicht einmal die werthvollern Gegenstände werden für den Winter aus dem Schiff genommen, so daß bereits die Goldrahmen des schönen Spiegels und der Gemälde ihre Frische völlig eingebüßt, und Spiegelglas und Gemälde bereits stockig geworden sind. Und welchen schädlichen Einfluß muß diese Nachlässigkeit nicht erst auf die Maschine und vornehmlich auf den Kessel äußern? Wird er doch im Frühling immer bedeutend verrostet gefunden, was durch Einreibung desselben mit irgend einem wohlfeilen Fette sehr leicht und vollkommen verhütet werden könnte. Aber dem ganzen Schiffe sieht man jetzt beim ersten Blicke gleich den bei seinem Besitzer waltenden Geist an, der nur darauf bedacht ist, Geld zu verdienen, und bei dem alle übrigen Rücksichten schwinden. Seinetwegen mag alles verfallen, in Schmutz gehen, wenn es sich nur bezahlt macht. Daß er durch größere Accuratesse, Reinlichkeit und Aufmerksamkeit auf den Comfort des Schiffes eine größere Menge Passagiere anziehen würde, als sich jetzt finden, fällt ihm nicht ein zu ahnen, noch viel weniger das, daß der gänzliche Ruin des Schiffes, und so ein für ihn empfindlicher Verlust bei der jetzigen Wirthschaft sehr bald eintreten dürfte. Dann wird er aber seinen Unmuth nicht an sich selbst, sondern wieder an mir auslassen, daß ich ein so undauerhaftes Schiff gebaut habe.

2) Der Kessel der Maschine ist auch noch immer vollkommen dicht. Nie hat er ein verdächtiges Zeichen vom Gegentheil von sich gegeben. Alle seine Röhren befinden sich auch in einem vollkommen guten Zustande, nur eines wurde vor ungefähr 1 1/2 Jahren in seiner Mitteundicht. Bei genauerer Untersuchung desselben fand sich aber, daß es wegen darin auf gehäuften Schmutzes nicht vom Wasser berührt gewesen und deßhalb durchgebrannt war. Wir fanden nicht allein dieses Rohr ganz von Schlamm und Schmutz verstopft, sondern fast ohne Unterschied alle untern |328| Lagen so davon angefüllt, daß allen diesen Röhren auch ein unvermeidlicher Untergang bevorgestanden hätte, wenn sie jetzt nicht gehörig gereinigt wären. Man hatte den Kessel sehr lange nicht gereinigt, und ihn mit allen Unreinigkeiten im Herbste stehen lassen, und sich begnügt, bloß das Wasser abzuzapfen. Der Schmutz war nun in den Röhren liegen geblieben und festgetrocknet, und im Frühlinge beim Beginn der Fahrten hatte man gegen diese Unbill nichts unternommen. Der Kessel war wieder mit Wasser gefüllt und dann untergeheizt worden, ohne ihn vorher zu reinigen. Man kann doch nicht läugnen, daß ein Kessel, der bei einer solchen Behandlung noch Dienste thut, und einen so verwahrlosten Zustand noch durch so geringe und unschädliche Zufälle anzeigt, gewiß ein recht guter, tüchtiger, ungefährlicher und leicht in Reparatur zu erhaltender Kessel genannt zu werden verdiene, zumal wenn in letzterer Beziehung sich ergab, daß dieses Unglück die Fahrten des Schiffes keinen Tag unterbrochen hat, daß vielmehr Reinigung und Reparatur des Kessels in der demselben folgenden Nacht vollkommen besorgt werden konnten. Daß sich nach so lange versäumter Reinigung so viel Schmutz und Schlamm (nicht Kesselstein) im Kessel anhäufte, war aber aus dem Grunde um so erklärlicher, als das Schiff bei dem damaligen geringen Wasserstande in den Seen und Canälen oft den Grund gestreift und viel Schlamm und Torfmasse aufgewühlt hatte, welche die Speisepumpe dann natürlich mit einsaugen und in den Kessel führen mußte. Wenn das die Maschine bedienende Personal der Schiffsmannschaft dieß wußte, und dann doch seinen Kessel weder nach dem Aufhören noch beim Wiederbeginnen der Fahrten reinigt, wenn es, wie ich leider weiß, unter solchen Umständen auch sogar das während der Fahrten übliche Mittel, den Kessel von diesen Unreinigkeiten durch öfteres Ausblasen so viel möglich zu säubern, versäumt, so ist keiner von diesen Leuten zur Behandlung der Maschine, des Kessels und der Räder mehr als tauglich und zuverlässig zu betrachten. Ich würde sie unfehlbar sogleich abgelohnt haben. Wie konnte bei einem solchen Verfahren einem Zustande vorgebeugt werden, der nun Ursache der Zerstörung eines gesunden Rohres wurde, welches gewiß noch manche Jahre seinen Dienst verrichtet haben würde. Und daß das Rohr noch ein solches war, zeigte die nähere Untersuchung desselben, indem es dort, wo es noch Wasser enthalten hatte, hinsichtlich seiner Wände wenig destruirt erschien. Wie leicht hätte endlich aber auch bei dieser abscheulichen Geschichte noch Gefahr für das Schiff entstehen können, wenn dieser Zufall sich mitten auf der Fahrt ereignete. War nun doch die ganze Sache dadurch abgemacht, daß einer meiner |329| Arbeiter, der gerade das Schiff bestiegen hatte, um die Reparatur des Rohres, das schon mehrere Tage vorher geleckt hatte, zu besorgen, von dem aus dem Rohre plötzlich strömenden Dampf etwas verbrannt wurde und längere Zeit das Bett hüten mußte, und auch nur dadurch zu diesem Unglücke kam, daß er dem Andrange der Gefahr nicht zeitig genug auswich, als ihn der Heizer darauf aufmerksam machte.

3) Bis jetzt haben die Räder noch keine namhaften Mängel gezeigt. Nur im letzten Sommer haben ihre Scharniere gelitten, und wahrscheinlich aus dem Grunde, weil sie nicht zur rechten Zeit ordentlich und aufmerksam und mit den rechten Schmiermitteln geschmiert wurden. Daß dem so seyn müsse, davon habe ich mich im letzten Sommer theils selbst überzeugt, indem ich diese Scharniere öfters nicht gehörig geschmiert, auch die Schmierlöcher nicht in Ordnung fand, indem mehrere Schrauben zum Verschließen derselben fehlten, folglich dem Wasser der Zutritt zu den Scharnieren völlig frei stand, theils scheint der Umstand es klar zu beweisen, daß die Räder, die beinahe vier Jahre hindurch gar keine merkbaren Veränderungen an diesen Scharnieren erlitten, nun in Einem Sommer sich an diesen Theilen mit einemmal völlig ausgelaufen zeigten. Wie wird aber auch diesen armen Rädern während der Fahrten mitgespielt? Ob sie in den Grund eingreisen oder nicht, darnach wird nicht gesehen, ob damit gegen die Stockwerke der Canäle gefahren wird oder nicht, ob sie auf Steine stoßen können oder nicht, das ist der Schiffsmannschaft mehr oder weniger gleichgültig. Wie oft habe ich es selbst erfahren, daß in den seichten Canälen der vorletzten beiden Sommer das Schiff auf einer oder der andern Seite gegen vier bis sechs Zoll in die Höhe geschleudert wurde, weil die Räder auf harten Grund stießen, in welchen sie nicht eingreifen konnten. Es ist kaum zu begreifen, daß alle diese Zufälle noch von so wenig üblen Folgen für das Schiff sowohl, als für die Räder begleitet waren. Aber ich will diesen Gegenstand nicht weiter urgiren. Gewiß ist, daß eine Schiffsmannschaft, die früher tüchtig, aufmerksam, accurat und fleißig war, nicht lange so bestehen wird, wenn der Eigenthümer nicht selbst die Sache controllirt, das wahre Interesse des Schiffes treu bewacht, oder die Aufsicht einem Mann übergibt, der dieses Interesse wahrhaft vor Augen hat, und auch zu beurtheilen versteht, diesen nicht durch unreife Weisheit und fortwährende Eingriffe in sein Regiment plagt und mürbe macht, und ihm das Vertrauen und den Respect bei denen nimmt, die er überwachen soll. Was soll aus dieser Schiffsmannschaft werden, wenn er ihrer Nachlässigkeit dadurch nur noch Vorschub gibt, daß er bei Aufdeckung ihrer Regelwidrigkeiten sie in Schutz nimmt, und durch eigene Nachlässigkeit gegen das Schiff |330| und seine richtige Pflege und Wartung, sie in ihrer Fahrlässigkeit und Trägheit nur noch bestärkt? Wenn ein solcher Mann sich gegen seine Leute oft äußert, daß das oder das ihres Dienstes beim Schiff und der Maschine nicht nöthig sey, worauf ich sie von jeher besonders aufmerksam gemacht, und ihnen die größte Accuratesse und Aufmerksamkeit, überhaupt die größte Pflichttreue empfohlen habe, so demoralisirt er nicht allein seine Leute, sondern nimmt mir auch alle Achtung, alles Vertrauen bei ihnen, und gewöhnt sie daran ihren Dienst als eine hundertfach zu deutelnde nicht strenge Regeln auflegende Sache anzusehen, deren Vernachlässigung ohne Nachtheil, wenigstens für sie selbst, bleibt. 4) An der Maschine sind noch weiter keine Reparaturen vorgekommen, als einige Arbeiten an der Steuerung, und zwar ist ein Hebel daran neu gemacht, weil durch Ausfallen eines Bolzens einmal beide Steuerungsstangen, die für den Vorwärts- und Rückwärtsgang der Maschinen zugleich einfielen, und so dieser Hebel sehr beschädigt wurde (m. s. die in diesem Journal Bd. CIX S. 30 gelieferte Beschreibung dieser Steuerung und der hier besprochenen Hebel derselben). Dann wurde ein neues Excentricum nöthig. An den Schiebern ist zur Vorsicht jedes Jahr ein Nachschleifen derselben für gut befunden worden. Das zur Verbindung der Kolbenstange mit der Bläuelstange dienende Kugelgelenk hat eine neue Kugel erhalten. Alle diese Reparaturen haben im Ganzen nur geringe Kosten verursacht, und diese dürften in den fünf Jahren des Gebrauchs des Dampfschiffes kaum bis auf 10 Procent des Maschinenwerthes angelaufen seyn. Wenn man erwägt, daß eine Schiffs-Dampfmaschine gewöhnlich mit höherer Kraft als eine Landmaschine betrieben wird, und viel mehr zerstörenden Potenzen ausgesetzt ist als diese, namentlich bei hohem Wellengange oder bei sehr seichtem Fahrwasser, so muß man bekennen, daß man auch dieser Schiffmaschine ein gebührendes Lob nicht versagen kann, und daß der Eigenthümer des Schiffs in hohem Grade mit ihren Leistungen und mit der Oekonomie ihrer Anwendung zufrieden seyn kann. Das ist er aber nicht. Er thut als wenn die Repaturen eine unerschwingliche Last für das Schiff sind, und schiebt diese immer so lange auf als er kann, oder läßt sie von hiesigen Handwerkern machen, die mehr verderben als herstellen. Dabei wirken denn die sich vorfindenden leichten Uebelstände wie ein fressender Krebs auf die Struktur sowohl als die Kraft der Maschine ein, während wenn sie immer gleich berücksichtigt und allemal mit Sachkenntniß wieder in Ordnung gebracht würden, kaum ein merklicher Nachtheil daraus hervorgehen würde. Auf diese Weise wird der sinkende Fond für die Maschine und den Kessel bedeutend anwachsen |331| ohne beider und ihres Baumeisters Schuld. Es ist merkwürdig, daß Leute sich hiervon immer nicht überzeugen können und wollen, die doch alle Tage mit Gegenständen umgehen die in gleicher Kategorie stehen. Jeder erkennt es an, daß ein Haus, zu wenig reparirt, mehr verfällt, und am Ende größere Reparaturen nöthig macht, als eines welchem immer zu rechter Zeit und mit den rechten Mitteln nachgeholfen wird, und doch kann der jetzige Eigenthümer des Schiffes sich nicht überzeugen, daß eine Maschine in gleicher Verdammniß sey, ja noch mehr als ein Haus diesem Uebelstande unterliege, da sie immer in Bewegung ist und große Kraftanstrengungen macht, die durch die Heftigkeit der Einwirkung und durch den hohen Grad der dabei entstehenden Reibung um so schädlicher und zerstörender auf die Structur derselben einwirken müssen. Und was soll man nun endlich von dieser Schiffmaschine sagen, die sich nicht einmal in den Händen eines Menschen von Fach befindet, der oft großen und auf die Organisation der Maschine schädlich wirkenden Uebelständen vorbeugen, und kleinen Mängeln sogleich, selbst unterwegs auf den Stationen und auf eine der Structur der Maschine wohlthätige Weise nachhelfen könnte, welche Nachhülfe, als zu seinem Dienst gehörig, der Casse des Schiffseigenthümers kaum merklich, viel weniger lästig wird, während jetzt ein Fehler erst in Angriff genommen und beseitigt wird, wenn er dermaßen eingerissen ist, daß er mit einer Kleinigkeit nicht mehr beseitigt werden kann, und in seiner Bedeutenheit schon andere Mängel in der Maschine nach sich gezogen hat.

5) Das Schiff macht mit 3/4 seiner gesetzlichen Kraft die Tour von Plau nach Waren die meiste Zeit in vier Stunden, oft auch noch in weniger Zeit, trotz dem, daß es jetzt noch wegen Anlage einer neuen Chaussee von Waren nach Röbel eine Brücke mehr zu Passiren hat, die vor zwei Jahren neu gebaut wurde und noch fast mehr Untugenden an sich hat, als die ältern Brücken. Die mittlere Klappe derselben ist nämlich eben so schmal wie bei der schlechtesten der ältern Brücken, so daß der Schornstein des Dampfschiffes jedesmal bei ihrer Passage niedergelegt werden muß, und bei Anlage des Fahrwassers unter derselben ist so wenig die gerade Linie beobachtet, daß fast alle Kähne gegen die Pfähle die dieses Fahrwasser bezeichnen sollen, rennen.

Aber alle diese Tugenden und viele andere hier nicht wieder erwähnte werden untergehen in den ungünstigen Verhältnissen, worin das Schiff hier wirkt. O es gehört gar keine prophetische Gäbe dazu, sein trauriges Schicksal voraus zu bestimmen! Was vermag der herrlichste, der dauerhafteste Bau des Schiffes und seiner Maschine, was der regste |332| Eifer, der unerschütterlichste Muth, was die höchste physische und moralische Kraft, was Talent und begeisterter Drang nach Fortschritt, was der reinste Patriotismus gegen so zerstörende Potenzen, als hier auf dieses arme Werk meiner Schöpfung losstürmen!

Gewiß kann ich diesem armen so vielfältig gemißhandelten Dampfschiffe kein besseres Zeugniß seiner Tüchtigkeit und Brauchbarkeit für die hiesigen Verhältnisse geben, als wenn ich unumwunden diejenigen Hindernisse und Schwierigkeiten aufdecke, die seiner Anwendung jetzt vorzugsweise in den Weg treten. Bewährt es bei diesen Fährlichkeiten die angeführte Ausdauer, Kraft und Thätigkeit, leistet es bei ihnen noch irgend einen guten Dienst, und das unablässig, unausgesetzt, so dünkt mich, thut es alles was man irgend von ihm verlangen kann, ja mehr als das, und es steht groß zur Frage, ob zehn andere Schiffe unter solchen Verhältnissen, so verlassen von einer richtigen Behandlung, sich als so brauchbar und unausgesetzt brauchbar beweisen würden. Eine unumwundene Herzählung jener Schwierigkeiten und Hemmnisse bin ich mir aber um so mehr schuldig, als theils nicht allein der jetzige Eigenthümer immer gerne der Unvollkommenheit des Schiffes zuschreibt, was er und die demoralisirte Schiffsmannschaft daran verbrechen, theils auch vom großen Publicum, namentlich von meinen Kunstgenossen, vieles schief beurtheilt werden dürfte, was bei richtiger Aufklärung und Würdigung der Sache in einem ganz andern Lichte erscheint. Audiatur et altera pars, diese goldene Regel ist nirgends gewichtiger als da, wo ein Künstler der öffentlichen Beurtheilung eines Publicums unterliegt, welches, wie hier in Mecklenburg, kaum einen einzigen richtigen Beurtheiler des wahren Standes der Sache aufzuweisen hat, und das von manchen Seiten her noch ungerecht gegen mich und die gerechte Sache aufgeregt wird. Eine solche ungerechte Verunglimpfung meines Namens kann und darf ich nicht dulden. Zwar dürfte von manchem meiner entferntem Kunstgenossen und einem weiter ausgedehnten Publicum, welches mit meinen übrigen Leistungen bekannt geworden ist, und aus der in diesem Journale Bd. CIX S. 1 seq. Abhandlung, die ganze Geschichte des Baues dieses Schiffes und die Darstellung der mich beim Bau desselben geleitet habenden Grundsätze enthaltend, kennen gelernt und mit Aufmerksamkeit gewürdigt hat, mein guter Name und Künstlerruf schon zu gesichert dastehen, um von Laien unverdient herabgewürdigt werden zu können; zwar dürfte ein großer Theil dieses Publicums schon selbst genug erfahren haben, welche Prüfungen, welche schiefe Urtheile den Künstler bei Betretung irgend eines neuen Weges treffen, aber warum sollte ich allen denen die sich für meine Tendenz interessiren, nicht gerne |333| behülflich seyn zur richtigen Würdigung der Sache? Bin ich wohl nicht am befähigsten dazu, indem ich die klarste Einsicht in die beim Schiffe und seiner bestimmten Einrichtung zum Grunde gelegten Grundsätze und ihre Motivirung von meiner Seite habe, und als ich am tiefsten in die Verhältnisse eingedrungen gelten darf, die jetzt ein so schönes Werk lähmen und vielleicht unverdient bald zu Grunde richten? Kann ich aber vollends anstehen, eine klare Einsicht in die unglücklichen Verhältnisse zu geben, selbst wenn sie den jetzigen Eigenthümer des Schiffes und die unter seiner Direction stehenden Schiffsmannschaft verletzen, wenn beide Theile sich immer in meiner gekränkten Ehre die Hände zu waschen versuchen oder wohl gar meine Kenntnisse und die Richtigkeit meines Verfahrens in Absicht auf den frühern Bau und die jetzige Behandlung des Schiffes und seiner Maschine zu verdächtigen nicht anstehen?

Armes Dampfschiff, wir sind beide gleich stark zu bedauern; denn wir befinden uns beide in keinen guten Händen. Traurig genug, aber noch viel trauriger, daß die Sache die wir beide vertreten, es zugleich mit uns ist!

|323|

Wie verschieden hier der Torf an Güte und Heizkraft sey, das kann ich recht nach den Versuchen beurtheilen, die ich mit vielen Sorten desselben bereits bei der Maschine meines Etablissements gemacht habe. So gebrauchte ich von einigen Sorten per Tag mehr als 2000 Soden, während wir von andern nur 600 bis 700 nöthig hatten, um eine gehörige Dampfspannung im Kessel zu halten. Von derjenigen Sorte, die jetzt aus den Schiffen gebrannt wird, verbrauchen wir täglich 1000 bis 1200 Soden.

|323|

Als Hr. Tischbein in Buchau erfahren hat, daß wir unser Schiff mit Torf heizen wollten, hat er sehr gelacht, eine solche Heizung für unmöglich erklärt, und behauptet, daß wir gar keine Wirkung davon haben würden. Möge er nun vom Gegentheil überzeugt werden. Wäre der Torf, der jetzt auf unserm Schiffe gebraucht wird, von besserer Qualität, ich wollte mir gar keine bessere Feuerung für dasselbe wünschen.

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