Titel: Ueber Aufbewahrung der Syrupe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1850, Band 118/Miszelle 12 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj118/mi118mi03_12

Ueber Aufbewahrung der Syrupe.

Es ist bekannt wie schwer es ist zu vermeiden, daß nicht gewisse einfache und zusammengesetzte Syrupe in kurzer Zeit in heftige Gährung kommen, wie der Klatsch-rosensyrup, der Mandelsyrup und viele andere, welche reich an gährungsbefördernden Stoffen sind. Als ein ebenso leicht auszuführendes wie sicheres Mittel dieses zu vermeiden, gibt Mialhe folgendes Verfahren an. Man füllt den kochenden Syrup in Flaschen, welche vorher in allmählich zu erwärmendem Wasser oder auf eine andere zweckmäßige Weise vorgewärmt sind, die Flaschen werden sogleich verstopft und verpicht. Man läßt nur wenig Luft in der Flasche, und kann auch diese letztere zur Vorsicht umgekehrt gestellt aufbewahren. Nach dem Erkalten werden die Flaschen noch einmal bewegt, um die oben auf durch Verdunsten und Abkühlung entstandene Wasserschicht zu vermischen. Diese so behandelten Syrupe halten sich ohne alle Veränderung. Das Verfahren scheint sehr zweckmäßig, und ist auch eigentlich nur eine Modification der bekannten Appert'schen Aufbewahrungsmethode. (Polytechn. Notizblatt, 1850 Nr. 20.)

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