Titel: Glastafeln mittelst Locheisen und Stanze zu lochen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 120/Miszelle 3 (S. 75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj120/mi120mi01_3

Glastafeln mittelst Locheisen und Stanze zu lochen.

Werden ordinäre Glastafeln von circa ½ bis ¾ Linien Dicke (grünliches Glas) unter Wasser auf eine stählerne Lochstanze mit einer Bohrung von höchstens 1½ Linie Durchmesser gelegt, mittelst Fallhammer (Scharnier-Hammer), an dem der genau gearbeitete Piston, welcher obenzu dünn und hart seyn muß, befestigt ist, mit bedeutender Geschwindigkeit durchgelocht, so gelingt das reine Lochen unter zehn Versuchen sechs-bis achtmal; doch dürfen die Löcher nicht zu nahe an einander geschlagen werden, weil dann die Zwischenräume wegspringen; solche ordinäre Glastafeln lassen sich bekanntermaßen unter Wasser mittelst einer gewöhnlichen Schere in beliebige Formen schneiden; jedoch ist der Schnittrand jenem gleich, der mittelst Absprengen (Gröseln) erreicht wird; unter Oel gelingt der Versuch bedeutend reiner als unter Wasser.

(A. a. O.)

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