Titel: Anwendung der Gutta-percha bei den Druckwalzen der Flachsspinnmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 120/Miszelle 5 (S. 75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj120/mi120mi01_5

Anwendung der Gutta-percha bei den Druckwalzen der Flachsspinnmaschinen.

Bekanntlich sind beim Naßspinnen des Flachses die oberen Streckwalzen (Druckwalzen) von Buchsbaumholz, bisweilen auch von Birnbaumholz; da man sie aber ununterbrochen mit heißem Wasser benetzt, so dauern diese Druckwalzen nie lange, und müssen oft schon nach fünf bis sechs Monaten durch neue ersetzt werden.

Seit einiger Zeit verwendet man Walzen von Gutta-percha, welche viel weicher als die hölzernen sind und auch viel länger dauern, wenn sie aus reiner Gutta-percha bestehen. Solche Walzen gewähren den Vortheil, daß sie wegen ihrer Unveränderlichkeit keinen Abfall verursachen und neben der erforderlichen Härte stets eine gewisse Weichheit haben; sie können zwei bis drei Jahre dauern, wenn die Gutta-percha, woraus sie bestehen, sehr gut gereinigt wurde. Hundert Stück solcher Walzen kommen jedoch über 42 Franken zu stehen. (Le Génie industriel par Armengaud, 1851 Nr. 1.)

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