Titel: Fabrication von kohlensaurer Bittererde mit griechischem Magnesit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 120/Miszelle 8 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj120/mi120mi01_8

Fabrication von kohlensaurer Bittererde mit griechischem Magnesit.

Seit einigen Monaten fabricirt man in England kohlensaure Bittererde durch Zersetzung eines Minerals, welches von der Insel Euböa bezogen wird. An verschiedenen Orten der Insel Euböa kommt nämlich in den Serpentinschichten ein Mineral in reichlicher Menge vor, welches die Einwohner weißen Stein (figure) nennen, weil es sehr hart und weiß ist. Der Eigenthümer dieser Schichten hielt das Mineral für Porzellanthon, und sandte daher eine beträchtliche Menge davon nach England, wo man aber bald fand, daß es keinen Thon enthält, sondern ein Magnesit oder vielmehr Hydromagnesit ist, welcher sich sehr vortheilhaft zur Bereitung von kohlensaurer Bittererde eignet, wozu man ihn in Salzsäure auflöst und mit kohlensaurem Natron fällt. Der Magnesit von Euböa enthält 48 Bittererde, 36 Kohlensäure und 14 Wasser, nebst Spuren von kohlensaurem Kalk, Eisenoxyd und Manganoxyd. Landerer. (Journal de Pharmacie, März 1851, S. 200.)

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