Titel: Wollenlumpen als Düngmittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 120/Miszelle 12 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj120/mi120mi03_12

Wollenlumpen als Düngmittel.

Die Wollenlumpen, ein vortreffliches Düngmittel, hatten bisher den Uebelstand daß sie sich langsam zersetzen, und in Folge ihrer unregelmäßigen Vertheilung, da wo sie liegen, eine zu üppige, und in gewisser Entfernung davon, eine zu schwache Vegetation hervorrufen. Hr. Goubin verbesserte diese Fehler dadurch, daß er sie mit schwacher kaustischer Natronlauge tränkt, und dann gut trocknet, worauf sich die zersetzten Fasern leicht zu Pulver reiben und durchbeuteln lassen. Auch läßt sich bei einem Pulver die anzuwendende Menge genauer einhalten. Daß die Abfälle verwebter Wolle aus großen Tuchfabriken mit gutem Erfolg als Dünger verwendet werden, ist bekannt; namentlich eignet sich solcher für Rüben und überhaupt Gewächse, welche nicht lange im Boden bleiben. Die Landwirthe nehmen davon nur 200 Kilogr. für eine Hektare (circa 400 Pfd. für drei Morgen). So viel ist auch von dem neuen Product erforderlich. (Agriculteur-praticien Nov. 1850.)

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