Titel: Aufbewahrung der Eier in Pulverform.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 120/Miszelle 8 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj120/mi120mi03_8

Aufbewahrung der Eier in Pulverform.

Nach Chambord wird das Gelbe und das Weiße einer Anzahl von Eiern unter einander gemengt, in 1 Linie dicken Schichten auf Fayence-, Porzellan- oder Glasplatten ausgebreitet, 24 Stunden unter öfterem Erneuern der Oberfläche im Trockenzimmer getrocknet und dann gepulvert; man läßt die Masse hierauf noch einen Tag lang in demselben Zimmer, dessen Luft erneuert wurde, austrocknen, siebt dann das Pulver und bringt es nun in Glasgefäße oder wohlverschlossene und für den Land- oder Seetransport gut bereifte Fässer. Auf 1 Pfd. Eierpulver sind bei der Anwendung 2 Pfd. kaltes Wasser erforderlich, in welchem es geschlagen wird; 1 Pfd. ersetzt 50 Eier bei Anfertigung von Pfannkuchen, Backwerk etc. Ein Faßchen von 100 Kil. enthält das Pulver von 10,000 Eiern. Das Eierweiß läßt sich, getrennt vom Gelben, recht gut trocknen; letzteres aber muß, wenn es für sich allein aufbewahrt werden soll, vor dem Austrocknen mit ungefähr 4 Unzen Zucker auf das Gelbe von 8 Eiern zusammengerieben werden, wo es sich dann, wie das Weiße und das vermischte Gelb, ganz gut aufbewahren läßt. (Moniteur industriel 1851. Nr. 1521.)

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