Titel: Centrifugal-Blei-Schrot.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 4 (S. 75–76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi01_4

Centrifugal-Blei-Schrot.

Wird eine horizontale Scheibe, welche auf eine verticale Spindel befestigt, und mit einer siebartig, von beliebiger Feinheit, durchlöcherten aufrechten Seitenwand aus Messingblech versehen ist, mit einer Randgeschwindigkeit von 1000 Fuß per Minute gedreht, und geschmolzene Bleischrot-Legirung auf dieselbe gegossen, so wird diese durch die Löcher der Seitenwand in regulären, glänzenden, gleichgroßen Kügelchen auf einen um die Scheibe kreisförmig angebrachten Schirm aus Leinwand |76| mit der oben angegebenen Geschwindigkeit geworfen, ohne daß selbe oval oder cylindrisch werden; was dann geschieht, wenn die Scheibe nicht die gehörige Geschwindigkeit hat.

Viele Stoffe, z. B. Talg und andere Fettstoffe, können mit einer solchen Centrifugalmaschine schnell zur Krystallisation gebracht werden.

(A. a. O.)

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