Titel: Thoma's Eisenhüttenbetrieb mit Gasen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 6 (S. 76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi01_6

Thoma's Eisenhüttenbetrieb mit Gasen.

Hr. Thoma übergibt gegenwärtig die von ihm bisher dirigirten Eisenhüttenwerke zu Liwenskoi Sawod am Ural, welche der Fürstin Butera gehören; dazu wird jetzt die durch den Gasbetrieb bei der Stabeisenerzeugung nach seiner Methode (beschrieben im polytechn. Journal Bd. CXX S. 272) erzielte Ersparniß nach Jahresresultaten festgestellt. Sie beträgt zu dem früheren Frischfeuerbetrieb an Brennmaterial über 60 Proc. Der Ertrag hat sich laut Haupt-Jahresabschluß für 1849 in dem Verhältniß von 65 : 161 vergrößert. Weder Betriebsstörungen noch Unglücksfälle find seit den drei Jahren, wo der Gasbetrieb besteht, vorgekommen, und der Gesundheitszustand der Arbeiter war ein ganz guter.

Seit Kurzem ist Hr. Thoma Besitzer eines Hüttenwerkes in Heinrichs bei Suhl, wo er noch in diesem Jahre den Gasbetrieb einzuführen beabsichtigt. Im nächsten Jahre soll dann die Einführung des Hohofenbetriebes nach einer von der bisherigen wesentlich verschiedenen Methode vorgenommen werden. Hr. Thoma hat diesem Gegenstände mit Unterbrechungen gegen acht Jahre gewidmet (eine im J. 1845 von ihm veröffentlichte Abhandlung wurde im polytechn. Journal Bd. XCVI S. 371 mitgetheilt) und Ausdauer führte ihn zum Ziele; abgesehen von einer großen Verminderung der Anlagekosten, des Ofens sowohl als eines eigenthümlichen Gebläses, wird die Brennmaterialersparniß circa 50 Procent betragen. (Hartmann's berg- und hüttenmännische Zeitung, 1851 Nr. 25.)

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