Titel: Ueber die quantitative Bestimmung des Mangans.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 8 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi01_8

Ueber die quantitative Bestimmung des Mangans.

Ich finde im Widerspruch mit den Angaben in den Lehrbüchern der analytischen Chemie, daß kohlensaures Manganoxydul bei gewöhnlichen Temperaturen durch den Sauerstoff der Luft nicht zersetzt wird, sondern vollkommen weiß bleibt, wenn es ohne einen Ueberschuß von kohlensaurem Kali oder kohlensaurem Natron niedergeschlagen wurde. Wenn aber ein Ueberschuß von einem dieser Reagentien bei der Fällung angewandt wurde, so zersetzt das überschüssige Alkali einen Theil des kohlensauren Mangans, wobei es sich in anderthalb- oder doppeltkohlensaures Alkali verwandelt. Nimmt man Alkali-Bicarbonat zum Fällen von kohlensaurem Mangan, so kann das Fällungsmittel in Ueberschuß zugesetzt werden, und der Niederschlag bleibt doch in Berührung mit der Luft weiß. Das kohlensaure Mangan ist durch Aetzammoniak nicht zersetzbar; man kann daher alle kohlensauren Salze des Ammoniaks anwenden, um ein kohlensaures Mangan zu fallen, welches an der Luft weiß bleibt. — Setzt man das kohlensaure Mangan einer Temperatur aus, welche sich der Rothglühhitze nähert, so verwandelt es sich auf einmal in schwarzes Superoxyd. Richard Laming. (Philosophical Magazine, Juni 1851, S. 517.)

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