Titel: Schwefelblüthe gegen den Pilz der Weinstöcke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 14 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi03_14

Schwefelblüthe gegen den Pilz der Weinstöcke.

Allerlei Mittel wurden von Hrn. Prof. Duchartre im Gemüsegarten zu Versailles gegen dieses Uebel versucht. Waschungen zeigten sich unzureichend; von pulverigen Körpern zeigte sich endlich die Schwefelblüthe als das beste Mittel. Man wandte sie auf zweierlei Weise an. 1) Man vertheilte sie schwebend in Wasser. mit welchem dann mittelst einer Gießkanne mit etwas großen Löchern die kranken Weinstöcke begossen wurden. 2) Man wusch die Trauben von Hand mit gewöhnlichem Wasser, um sie zu befeuchten, worauf die Schwefelblüthe aus einem Blasebalg darauf geblasen wurde. Durch letzteres Verfahren wird der Zweck besser und vollständiger erreicht. Die von Oïdium Tuckeri durch Schwefel befreiten Trauben behalten zwar einen noch ziemlich sichtbaren braunen Flecken, welcher aber nur die Tafeltrauben unverkäuflich macht. Ohne Anwendung dieses Mittels würde die ganze Ernte verloren gehen. (Moniteur industriel 1851, Nr. 1556.)

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