Titel: Ueber die zweckmäßigste Form der Spitzen von einzurammenden Pfählen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 2 (S. 235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi03_2

Ueber die zweckmäßigste Form der Spitzen von einzurammenden Pfählen.

Der Wegebaumeister Kossak zu Lauenburg in Pommern macht in einem interessanten Aufsatze des Crelle'schen Journals der Baukunst 1850, S. 252 auf den Vortheil aufmerksam, welchen man erreicht, wenn einzurammende Pfähle an den unteren Enden so gestaltet werden, daß sie zweischneidige Schärfen bilden. Kossak hat unter andern beim Bau einer massiven Brücke einigen hundert Pfählen zu der Spundwand des einen Pfeilers größtentheils vierseitige Spitzen, und eben so vielen Pfählen zur Spundwand des anderen Pfeilers größtentheils Schärfen geben lassen, und die Kosten des Einrammens der ersteren verhielten sich zu denen der letzteren nahe wie 9 zu 7. Da auf beiden Seiten die Umstände dieselben waren, auch der Grund und Boden aus einem gleichmäßigen Sandlager bestand, so konnte der Kostenunterschied nur von der Form der Spitzen herkommen. Auch ergab sich beim Vergleich der Zugtiefen der verschiedenen zugespitzten Pfähle, für gleich starke Spitzen, ein Vortheil für die Pfähle mit Schärfen. Kossak sucht endlich die gedachten Vorzüge der Pfähle mit zweischneidigen Schärfen auch theoretisch zu begründen, in welcher Beziehung wir jedoch auf die angegebene Quelle verweisen müssen. (Mittheil. d. Gew.-Ver. f. d. Königr. Hannover, 61 ste Lief., S. 308.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: