Titel: Stahlgewinnung bei der Leuchtgasfabrication; von William Dick in Edinburgh.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 3 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi03_3

Stahlgewinnung bei der Leuchtgasfabrication; von William Dick in Edinburgh.

Um bei der Leuchtgasfabrication als Nebenproduct Stahl zu erzeugen, benutzt man die jetzt gebräuchlichen thönernen Retorten; nachdem dieselben den für die Gaserzeugung erforderlichen Hitzegrad angenommen haben, bringt man das Quantum Eisen hinein, welches in Stahl verwandelt werden soll, nämlich Eisenstangen von derselben Länge wie die Retorten, die man horizontal in deren unterem Theil so |236| anordnet, daß sich eine dünne Kohkschicht zwischen den Wänden der Retorte und dem Eisen befindet. Das Leuchtgas wird dann wie gewöhnlich bereitet und man läßt die Eisenstangen mehr oder weniger lange Zeit, je nach ihrer Dicke, in der Retorte, nur muß man sie alle zwei bis drei Tage umkehren, wenn man die Retorte frisch beschickt, bis sie vollständig in Stahl verwandelt sind, was man leicht erkennt, wenn man eine Stange bricht, nachdem man sie plötzlich abgekühlt hat. Die Operation ist als beendigt zu betrachten, wenn der Bruch ein gleichartiges Korn in seiner ganzen Dicke darbietet. (Repertory of Patent-Inventions, März 1851.)

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