Titel: Boswell's künstliche Tusche.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 5 (S. 236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi03_5

Boswell's künstliche Tusche.

Man nimmt Aetzkalilauge und löst darin durch Kochen so viel Hornspäne auf, als sich auflösen lassen, dann dampft man die Lösung in einem eisernen Kessel zur Trockne ab und bringt sie zuletzt in einen teigartigen Fluß. Zu dieser letztern Behandlung ist ziemlich starke Hitze nöthig. Dann entfernt man das Gefäß vom Feuer. Man löst die Masse in dem doppelten Gewichte kochenden Wassers auf, seiht die Flüssigkeit klar durch, und versetzt sie mit einer Alaunauflösung, die einen schwarzen Niederschlag darin hervorbringt, der abgesondert, ausgewaschen und getrocknet, und mit Gummiwasser angerieben die schönste indische Tusche geben soll. (Polyt. Notizblatt 1851, Nr. 14.)

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