Titel: Die Wellenbewegung des Quecksilbers zu fixiren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 7 (S. 318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi04_7

Die Wellenbewegung des Quecksilbers zu fixiren.

Zur Erzeugung der Wellen kann man sich zweckmäßig eines flachen Gefäßes aus Eisenblech von etwa 8–9 Zoll Durchmesser bedienen, in welches das Quecksilber 2 bis 3″′ hoch geschüttet und durch gleimäßiges Klopfen an der Seitenwand in Bewegung gesetzt wird. Wird in diesem Zustande gut gebrannter und vorher trocken aufgekochter Gyps in einer mäßig dicken Lösung aufgegossen, so schwimmt nach ungefähr 1 Minute, wenn die Erschütterung unterbrochen wird, die erstarrte Matrize, welche die Quecksilberwellen scharf ausgeprägt zeigt, auf dem Quecksilber. Ein Abguß von leichtflüssigem Metall gibt ein schönes Bild der feinsten Wellencurven; je schneller und gleichförmiger die Erschütterung geschieht, desto reiner und schärfer gelingt der Versuch. Das Erschüttern geschieht am besten mittelst eines Zahnrades, welches an einer Drehbank läuft, während die Blechschale am Support festgehalten wird.

(A. a. O.)

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