Titel: Composition zum Wasserdichtmachen der Zeuge, von Celeste Menotti.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 121/Miszelle 8 (S. 395–396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi05_8

Composition zum Wasserdichtmachen der Zeuge, von Celeste Menotti.

Diese Composition, welche sich C. Menotti in Paris am 27 Dec. 1850 für England Patentiren ließ, wird folgendermaßen bereitet: 1) In ein hinreichend geräumiges Gefäß gibt man 22 Pfd. gepulverten Alaun (statt desselben kann man |396| auch Zinkvitriol, Kupfervitriol oder Zinnchlorid nehmen). 2) In ein anderes Gefäß gibt man 14 Unzen Oelsäure oder Stearinsäure (aus Stearinkerzenfabriken). 3) Man löst nun die Stearinsäure mittelst der Wärme in 17 Pfd. Weingeist von 30° Cartier (78½ Volumprocenten) auf; wenn man aber Oelsäure anwendet, so braucht man dieselbe bloß mit dem Weingeist zu vermischen. 4) Die geistige Auflösung gießt man auf das angewandte Salz, worauf man das Ganze einer Temperatur von beiläufig 30° R. aussetzt; so erhält man die Hydrofugine genannte Composition in trockenem, pulverförmigem oder geformtem Zustande.

Um baumwollene und leinene Zeuge wasserdicht zu machen (wobei sie von der Lust durchdringlich bleiben) löst man 1 Th. der Composition in 100 Th. Wasser auf, tränkt den Zeug in dieser Auflösung, und hängt ihn dann zum Trocknen auf.

Für seidene und wollene Zeuge löst man 1 Th. der Composition in 200 Th. Wasser auf. (Mechanics' Magazine, 1851 Nr. 1456.)

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