Titel: Ueber anastatischen Druck.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1851, Band 122/Miszelle 5 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj122/mi122mi03_5

Ueber anastatischen Druck.

Ganz neuerlich ist ein sehr nützliches Verfahren entdeckt worden; man hat es den anastatischen Proceß genannt. Wenn etwas Gedrucktes mit phosphatischer Säure überwaschen wird, das ist mit der Flüssigkeit, welche entsteht, wenn man Phosphor unter den gehörigen Vorsichtsmaßregeln an der Luft liegen läßt, so heben sich die Buchstaben heraus, und wenn dann das Papier sehr stark auf eine Zinkplatte gedrückt wird, so entsteht eine Copie des Druckes auf dem Zink, von welcher wie in der Lithographie ein Abdruck gemacht werden kann. Man hat dieses Verfahren in England jetzt vielfach in Anwendung gebracht, um eine Seite, wo vielleicht ein Fehler vorkommt, zu reproduciren, wenn das ganze Werk schon vollendet ist. (Smee's Elektro-Metallurgie, Leipzig 1851, S. 357.)

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