Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
XLIV. Hollingworth's amerikanische Getreidereinigungsmaschine.Aus dem Practical Mechanic's Journal, Decbr. 1851, S. 214.Mit einer Abbildung auf Tab. IV.Diese wirksame Maschine besteht aus einem horizontalen Metallcylinder, welcher längs seiner oberen Seite zur Ausnahme des Getreides und zur Entfernung der Unreinigkeiten mit einer weiten Oeffnung, ferner zum Behuf der reinigenden Operation mit einer Schlägerwelle versehen ist. Die Abbildung Fig. 35 zeigt die Maschine im Verticaldurchschnitte. Das zu reinigende Getreide wird durch den Rumpf A an dem einen Ende des Cylinders zugeführt, bewegt sich in der Richtung des Pfeils abwärts, und wird durch die mit einer Geschwindigkeit von 400 Umdrehungen per Minute rotirenden Schläger in dem Cylinder herumgetrieben. Der Cylinder ist an beiden Enden offen, damit die Luft frei hinzutreten und die leichten fremdartigen Stoffe fortführen kann. Nachdem das Korn sich mit großer Geschwindigkeit um den Cylinder bis zu der Stelle C bewegt hat, schleudert die Centrifugalkraft dasselbe durch einen schornsteinartigen Canal, bis es in Folge seiner Schwere wieder in den Cylinder zurückfällt, um abermals in demselben herumgeführt und gereinigt zu werden; Staub, Spreu und sonstige Unreinigkeiten werden aber oben zur Mündung des Canals hinausgeweht. Dieser Proceß wiederholt sich offenbar bei jeder Rotation der Schlägerwelle. Mit Hülfe einer Anzahl hinter der dreieckigen Scheidewand H angebrachter endloser Tücher G, denen man jede Neigung geben kann, läßt sich der Grad der Reinigung reguliren. Das gereinigte Getreide findet allmählich seinen Ausweg unten an dem entgegengesetzten Ende des Cylinders. |
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