Titel: Prüfung des Chloroforms auf seine Reinheit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1852, Band 123/Miszelle 5 (S. 165)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj123/mi123mi02_5

Prüfung des Chloroforms auf seine Reinheit.

In einem neuerlichen Vortrag in der chirurgischen Gesellschaft „über das Einathmen von Chloroform und über die Vorsichtsmaßregeln, welche getroffen werden müssen um sich dabei gegen Unfälle zu sichern“, machte Prof. Sedillot besonders darauf aufmerksam, daß das Chloroform zu diesem Zweck ganz rein seyn muß; die meisten Unfälle welche man zu beklagen hat, wurden nach ihm entweder durch die schlechte Beschaffenheit des angewandten Chloroforms oder durch die ungeeignete Anwendung desselben veranlaßt. Man muß nach ihm besonders darauf achten, daß die Flüssigkeit weder Spuren von Chlor enthält, noch ölige Kohlenwasserstoffe; auf die Gegenwart dieser letzteren, welche sich bisweilen von selbst im Chloroform bilden, muß man dasselbe sorgfältig prüfen, denn sie machen es giftig Diese Veränderung des Chloroforms ist sehr leicht zu erkennen, denn es genügt, in die Flüssigkeit ein wenig concentrirte Schwefelsäure zu gießen; wenn sie rein ist, bleibt die Mischung durchsichtig und farblos, im entgegengesetzten Falle schwärzt sie sich. (Journal de Pharmacie, Decbr. 1851, S. 442.)

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