Titel: Schwefelsaures Zink zum Conserviren thierischer Körper.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1852, Band 123/Miszelle 7 (S. 474)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj123/mi123mi06_7

Schwefelsaures Zink zum Conserviren thierischer Körper.

Hr. Straus-Dürckheim wahrt sich die Priorität dieser Entdeckung gegen Hrn. Falcony (man vergl. über dessen Methode S. 72 und S. 165 in diesem Bande des polytechn. Journals) und bemerkt, daß er schon im J. 1842 in seinem Traité pratique d'Anatomie comparative das schwefelsaure Zink als fäulnißverhinderndes Mittel empfohlen habe. „Ich benutzte, sagt er, früher die schwefelsaure Thonerde zu diesem Zweck, was im J. 1833 Hrn. Gannal veranlaßte dieses Salz zum Mumificiren anzuwenden. Da die schwefelsaure Thonerde aber die Knochen angreift, indem sie den Kalk derselben auflöst, suchte ich ein anderes Mittel und erkannte unter mehreren andern das schwefelsaure Zinkoxyd als dasjenige, welches den Weingeist am besten ersetzt, ohne ihn jedoch überall vertreten zu können und vor welchem es den Vorzug hat, daß es die Organe nicht zusammenzieht; der Zinkvitriol conservirt wirklich nur das Fleisch der Wirbelthiere und der eigentlichen Insecten, nicht aber dasjenige der Mollusken und Zoophyten, die sich darin ganz zu einem Schleim erweichen. Die Larven der Insecten löst der Zinkvitriol, mit Ausnahme der Hüllen, ebenfalls auf. (Comptes rendus, Januar 1852, Nr. 2.)

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