Titel: Purpurrothe Tinte zum Bezeichnen der Wäsche.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1852, Band 125/Miszelle 9 (S. 78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj125/mi125mi01_9

Purpurrothe Tinte zum Bezeichnen der Wäsche.

Kostbarer als andere Tinten, und in ihrer Anwendung schwieriger, aber auch schöner in Farbe, ist eine purpurrothe Tinte, deren Hauptbestandtheil Platinchlorid ist. – Die zu beschreibende Stelle der Wäsche wird zuvor mit einer Auflösung von 3 Quentchen kohlensaurem Natron und 3 Quentchen arabischem Gummi in 3 Loth Wasser getränkt, sodann getrocknet und geglättet. Wenn nun die Schrift oder die Zeichnung, die man mit der Platinchloridlösung (aus 1 Quentchen Platinchlorid in 4 Loth destillirtem Wasser bestehend) gemacht, vollkommen getrocknet ist, so zieht man mit einem Gänsekiel jeden Schriftzug mit einer Auflösung nach, die aus 1 Quentchen Zinnchlorür und 4 Loth destillirtem Wasser besteht. Die Buchstaben nehmen sogleich eine schöne Purpurfarbe an, die unauslöschlich ist und der Seife widersteht. (Böttger's polytechn. Notizblatt, 1852 Nr. 12.)

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