Titel: Fabrication von Rohleim mit Abfällen von Kalbfellen; von Hrn. Bellier in Vire.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1852, Band 125/Miszelle 6 (S. 236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj125/mi125mi03_6

Fabrication von Rohleim mit Abfällen von Kalbfellen; von Hrn. Bellier in Vire.

Man bringt die Abfälle der Kalbfelle, welche vom Kopf und vom Schlichten herrühren, in ein möglichst altes Kalkwasser, worin man sie dreißig Tage lang weichen läßt. Man bringt sie nicht in ätzenden Kalk, weil sie schon bei dem Gerber mit diesen Agens behandelt worden sind. Da diese Abfalle viel zarter sind als diejenigen welche von Ochsenhäuten herrühren, so genügt 30tägiges Einweichen. Dann nimmt man sie heraus, und läßt sie drei oder vier Tage in frischem Wasser weichen, welches jeden Tag erneuert wird, wascht sie und bringt sie auf die Trockentennen. Gut getrocknet bilden diese Abfalle nun einen Rohleim, wovon 100 Kilogr. mit 75 bis 80 Franken bezahlt werden. (Armengaud's Génie industriel, 1852 Nr. 17.)

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