Titel: Qualitative Trennung von Arsenik, Zinn und Antimon; von G. F. Ansell.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1852, Band 125/Miszelle 3 (S. 312–313)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj125/mi125mi04_3

Qualitative Trennung von Arsenik, Zinn und Antimon; von G. F. Ansell.

Der Verfasser schlägt dazu folgendes Verfahren vor: man löst die gemengten Schwefelmetalle in Salpetersalzsäure auf, und gießt die Auflösung in einen Apparat in welchem Wasserstoffgas auf gewöhnliche Weise erzeugt wird. Die sich entwickelnden Gase leitet man zuerst durch eine Waschflasche welche eine Auflösung von Bleizucker enthält, um alles salzsaure oder Schwefelwasserstoffgas zurückzuhalten; von da leitet man die Gase in eine Proberöhre, welche zur Hälfte mit starker Salpetersäure gefüllt ist. Nachdem die Gase etwa eine Viertelstunde lang durch die Salpetersäure gestrichen sind, verdampft man die Flüssigkeit zur Trockne; der Rückstand enthält den ursprünglich vorhanden gewesenen Arsenik theils im Zustand von Arseniksäure und theils von arseniger Säure, das Antimon aber als Antimonsäure; er wird mit warmem Wasser ausgezogen, welches die Sauren des Arseniks aufnimmt und die Antimonsäure zurückläßt. Das Zinn bleibt in dem Gefäß zurück worin das Wasserstoffgas |313| erzeugt wurde. Mittelst der geeigneten Reagentien kann man dann die einzelnen Substanzen nachweisen. (Chemical Gazette, 1852 Nr. 234.)

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