Titel: Karmarsch, über einen verbesserten Schlägel für Tischler.
Autor: Karmarsch, Karl
Fundstelle: 1852, Band 126, Nr. LXXVI. (S. 404)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj126/ar126076

LXXVI. Verbesserter Schlägel für Tischler; aus Karmarsch's Reisenotizen.

Es ist bekannt genug, wie bald die gewöhnlichen hölzernen Schlägel, deren man sich bedient, um auf Lochbeitel, Stechbeitel und andere Eisen zu schlagen, durch den Gebrauch verdorben werden, indem sie tiefe Gruben bekommen, welche keinen sichern Schlag mehr gestatten. Mr. Trattle in London hat diesem Uebelstande durch Erfindung eines Schlägels abgeholfen; der Kopf desselben ist ein Stück Metallguß (Eisen oder Messing), von der Seite wie ein parallelepipedischer Hammer mit zwei ebenen Bahnen anzusehen. Dasselbe hat aber nach beiden Seiten des Schlägels hin vierseitige, nach innen etwas verjüngte Vertiefungen, in welche zwei keilförmige verjüngte Buchenholzklötze eingesetzt werden, die als Schlägel dienen. Die Oeffnung für den Stiel hat einen rectangulären Querschnitt, und ebenso der Theil des Holzstiels, der den Kopf tragen soll; der Griff hat dagegen abgeplattet kreisförmige Querschnitte. Die Holzklötze sind, wenn sie abgenützt sind, augenblicklich ohne nennenswerthe Kosten zu ersetzen. (A. a. O.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: