Titel: Schwarzer Anstrich zu hölzernen Schreibtafeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1852, Band 126/Miszelle 5 (S. 432)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj126/mi126mi06_5

Schwarzer Anstrich zu hölzernen Schreibtafeln.

Die Wandtafeln in den Schulen findet man gewöhnlich mit schwarzer Oelfarbe und Bernsteinfirniß angestrichen, worauf, da solche glatt und glänzend sind, mit weißer Kreide nicht gut sich schreiben und zeichnen läßt. Folgende Mischung gibt eine sanftrauhe Fläche, worauf die Kreide sehr leicht zeichnet: man nimmt gleiche Gewichtstheile fein gestoßenen Bimsstein und Mennige, reibt sie auf einem Reibsteine mit Terpenthinöl, gut gesottenem Leinöl und etwas Bernsteinfirniß recht fein, und setzt soviel Kienruß zu, bis die Farbe hinlänglich schwärz ist. Hiermit streicht man die Tafel (welche zuvor mit dunkelgrauer Oelfarbe angestrichen worden) an, und vertheilt den Anstrich mit einem Dachspinsel. Die schwarze Farbe muß mit dem Terpenthinöl so mager gemacht werden, daß sie nach der Trocknung nicht glänzt, sondern matt erscheint. Der Anstrich trocknet schnell und wird recht hart. (Polyt. Notizblatt, 1853, Nr. 1.)

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