Titel: Ueber galvanoplastische Vervielfältigung gravirter Kupferplatten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 127/Miszelle 1 (S. 152)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj127/mi127mi02_1

Ueber galvanoplastische Vervielfältigung gravirter Kupferplatten.

Hr. Hulot bemerkte, als er eine auf galvanoplastischem Wege von ihm dargestellte Copie einer mit dem Grabstichel gestochenen Kupferplatte der franz. Akademie der Wissenschaften übergab, daß die galvanoplastischen Verfahrungsarten jetzt auf einen solchen Grad von Vollkommenheit gebracht sind, daß sie eine praktische Kunst bilden; weil man einerseits mit Sicherheit eine große Anzahl mit der Originalplatte übereinstimmender Copien erhalten kann, und andererseits nicht mehr zu befürchten hat, daß diese Originalplatte durch die Operationen, mittelst welcher man die Relief-Copie erzielt, verdorben werden könnte.

Hr. Hulot machte bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam, daß man sich in der galvanoplastischen Praxis hüten muß einen Rath zu befolgen, welcher oft gegeben wurde, nämlich die gravirte Platte vor ihrem Eintauchen in das elektrochemische Bad mit Wachs oder einer fetten Substanz zu überziehen. Diese Vorsichtsmaßregel, welche die Adhärenz nicht verhindert, wenn die Operation übrigens schlecht geleitet wird, hat nothwendig zur Folge, die ersten metallischen Schichten, welche für die Dauer der Platte die wichtigsten sind, weniger cohärent zu machen, und beim Abziehen Bilder zu liefern, welche die Unvollkommenheit des Verfahrens bezeugen. (Comptes rendus, Decbr. 1852, Nr. 24.)

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