Titel: Zubereitung eines stets weich bleibenden Thons für Bossirer; von Hrn. Barreswil.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 127/Miszelle 8 (S. 157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj127/mi127mi02_8

Zubereitung eines stets weich bleibenden Thons für Bossirer; von Hrn. Barreswil.

Um den Thon so zuzubereiten, daß er nicht austrocknet und daher der Bossirer seine Arbeit auf sehr lange Zeit verlassen kann, ohne zum Bespritzen, feuchten Tüchern etc. seine Zuflucht zu nehmen, knete ich den Thon mit einer concentrirten Auflösung von Glycerin an, was den Erfolg hat, daß er immer weich bleibt. (Journal de Pharmacie, Decbr. 1852, S. 444.)

Man gewinnt das Glycerin (Oelsüß) bekanntlich bei der Bereitung der Bleipflaster als Nebenproduct; es findet sich nämlich dann in dem zugesetzten Wasser gelöst und wird, nachdem daraus das Bleioxyd durch Schwefelwasserstoff ausgefällt worden, durch bloßes Abdampfen als ein zuckersüßer Syrup erhalten.

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