Titel: Mittel zur Regeneration des verbrannten Stahles.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 127/Miszelle 4 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj127/mi127mi05_4

Mittel zur Regeneration des verbrannten Stahles.

In der Versammlung der Mitglieder des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen, im November v. J., wurde ein Bericht der Abtheilung für Manufacturen und Handel vorgetragen, über die Fortsetzung der Versuche zur Regeneration des verbrannten Stahles, wozu Hr. Eisenbahn-Bauinspector Malberg ein einfaches Mittel angegeben und selbst durch Versuche erprobt hatte. Bei den ferneren Versuchen, welche in den Werkstätten des königl. Gewerbe-Instituts und der königl. Münze mehrmals wiederholt wurden, hat dieses Mittel – welches darin besteht, daß man den verbrannten Stahl bis zur Rothglühhitze erwärmt und dann in kochendes Wasser eintaucht – sich vollkommen bewährt.

Dieses günstige Ergebniß hat Veranlassung gegeben, in der königlichen Münze auch darüber Versuche anzustellen, ob jenes Mittel auch bei der Stempelfabrication für den Zweck mit Erfolg anwendbar sehn möchte, um das Zerspringen der Stempel und die bei den Gußstahlstempeln vorkommenden sogenannten Kreissprünge zu verhindern. Obwohl die ersten Versuche auch in dieser Hinsicht ein günstiges Resultat in Aussicht stellten, so haben doch die fortgesetzten Versuche keine wesentlichen Erfolge ergeben.

Die Abhandlung des Hrn. Malberg wird durch die Verhandlungen des Vereins veröffentlicht werden und es wurde beschlossen demselben die silberne Denkmünze zu ertheilen. (Verhandlungen des Vereins für Gewerbfleiß in Preußen, 1852, sechste Liefer.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: