Titel: Gerieftes Fensterglas.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 127/Miszelle 14 (S. 466)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj127/mi127mi06_14

Gerieftes Fensterglas.

Läßt man glühende Glastafeln schnell durch nasse geriefte hölzerne Walzen durchlaufen, so nehmen die Tafeln die Wellen der Walzen an; da aber die Tafeln hierbei sich bedeutend krümmen, so müssen sie im Kühlofen wieder gestreckt werden. Die feinen Riefen geben solchen Tafeln in der longitudinalen oder transversalen Ansicht einen ungemeinen Glanz, sowie mehr Sicherheit gegen den Bruch und erschweren das Durchsehen; solche Tafeln sind daher viel schöner und der geringeren Glasdicke wegen billiger, als die gewöhnlichen geschuppten Fenstertafeln. Carl Kohn, Civil-Ingenieur. (Zeitschrift des österreichischen Ingenieur-Vereines, 1853, Nr. 1.)

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