Titel: Anwendung des Tannen- und Pappelholzes zum Heizen der Backöfen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 129/Miszelle 6 (S. 318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj129/mi129mi04_6

Anwendung des Tannen- und Pappelholzes zum Heizen der Backöfen.

Die Pariser Bäcker bedienten sich bisher größtentheils des Birkenholzes; gegenwärtig aber nimmt bei ihnen der Gebrauch des geschälten Roth- und Weißtannen-, und des Pappelholzes, welche auf der Seine und auf der Eisenbahn zugeführt werden, überhand. Dieses geschieht nicht, weil Birkenholz weniger Hitze gibt, denn im Gegentheil brauchen sie fast zweimal so viel Pappelholz; sondern weil wenigstens die doppelte Menge Löschkohle von letzterm erhalten wird, die in Paris sehr gesucht ist und das Holz bezahlt. Das Pappelholz darf, um gut zu brennen, erst im zweiten Jahr verwendet werden; seine Kohle wirft mehr ab als diejenige des Tannenholzes, welches mehr Hitze gibt und im Preise gleich steht. (Moniteur industriel, 1853, Nr. 1774. – Im südlichen Deutschland wird von den Bäckern größtentheils Tannenholz gebrannt.)

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