Titel: Guano als Ersatz des Kuhkothes in der Krappfärberei.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 129/Miszelle 7 (S. 467)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj129/mi129mi06_7

Guano als Ersatz des Kuhkothes in der Krappfärberei.

Die Beschaffung und Anwendung des Kuhkothes bei dem Ausfärben der ächten Artikel ist ein sehr wesentlicher Punkt dieser Arbeit, von dem das Gelingen der Operation oftmals abhängt. Man hat schon vielfache Versuche gemacht, denselben durch chemische Verbindungen (Kuhkothsalze, sels a bouser), zu verdrängen, allein bis jetzt ist dieß nur zum kleinen Theil gelungen. In neuester Zeit, wo die ächten Waaren mehr als je gehen, hat man an einer Stelle, wo es sehr schwer war sich immer einen gleichmäßigen Kuhkoth zu beschaffen, Versuche mit Guano an Stelle desselben gemacht und befriedigende Resultate damit erlangt, welche um so mehr Erfolg versprechen, als man es hier mit einem festen, ziemlich gleichmäßig zusammengesetzten Stoff zu thun hat, der weit leichter genauere Verhältnisse zuläßt, als der so veränderliche wasserhaltige Kuhkoth, und dessen Gehalt an Ammoniaksalzen sowohl, als an Eiweiß den Hauptanforderungen vollständig entspricht. (Deutsche Musterzeitung, 1853, Nr. 6.)

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