Titel: Reibungscoefficient zwischen Erde und Eisen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 130/Miszelle 7 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj130/mi130mi03_7

Reibungscoefficient zwischen Erde und Eisen.

Doppler hat (Wien. akad. Ber. Bd. VIII S. 457) den Reibungscoefficient zwischen Erde und Eisen, welcher für den Gebrauch aller zum Durchschneiden der Erde dienenden Instrumente von Interesse ist, mittelst Versuche auf horizontaler und schiefer Ebene bestimmt. Es ergab sich 0,5 im Mittel, 0,55 im Maximum in feuchter, thonhaltiger (13 Proc. Wasser und im trocknen Zustand 45 Procent Thon) Erde; 0,38 im Minimum in an der Luft getrockneter, wenig thonhaltiger (6,6 Proc. Wasser und im trocknen Zustande 18 Proc. Thon) Erde. Diese Versuche waren mit blanker Eisenschiene angestellt. Rost vermehrte die Reibung auf 0,56; Einreiben mit Oel verminderte sie auf 0,27 und sie blieb dann selbst nach längerem Arbeiten und Putzen der Schiene noch 0,31. – Der ältere Werth 0,197, glaubt Doppler, könne nur durch einen Druckfehler in die Wissenschaft eingeführt seyn. (A. a. O.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: