Titel: Vergoldete Seidengespinnste.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 130/Miszelle 6 (S. 318–319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj130/mi130mi04_6
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Vergoldete Seidengespinnste.

Man hat schon vor längerer Zeit feine Gewebe, z.B. Musselin, nach folgendem Verfahren vergoldet: das Gold wird in Königswasser aufgelöst, die Auflösung zur Trockne verdampft und der Rückstand in destillirtem Wasser aufgelöst; wenn man ein Gewebe mit dieser Goldlösung befeuchtet und es einem Strom Wasserstoffgas aussetzt, so reducirt sich das Gold und das Gewebe ist vergoldet. Dieses Verfahren lieferte nicht immer gleiche Resultate, was ohne Zweifel seine technische Anwendung verhindert hat.

Hr. Barreswil machte in einer der letzten Sitzungen der Société d'Encouragement auf die vergoldeten Seidengarne des Hrn. de Pouilly aufmerksam, und bemerkte daß dessen Verfahren ein ganz anderes ist, indem auf dem Seidengarn zuerst eine Schicht Kupfer abgelagert und dasselbe dann auf galvanischem Wege vergoldet wird. (Bulletin de la Société d'Encouragement, September 1853, S. 541)

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