Titel: Ueber die Verwendung von Rüböl bei der Wollspinnerei
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 130/Miszelle 9 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj130/mi130mi04_9

Ueber die Verwendung von Rüböl bei der Wollspinnerei

sagt die Handelskammer zu Breslau in ihrem Jahresbericht auf 1852: Seit einiger Zeit wird hier raffinirtes Rüböl ganz säurefrei zum Gebrauche für Tuchfabrikanten und zum Einölen von Maschinentheilen als Ersatzmittel des Olivenöls hergestellt. Das schlesische Rüböl, namentlich insofern es aus dem gerade in der Provinz erzeugten, schönen großkörnigen Rapse fabricirt wird, dürfte sich zu solchem Zwecke ganz vortrefflich eignen. Es wäre nur darauf zu sehen, daß demselben Rübsen und dergleichen andere magere Sämereien nicht beigemischt sich fänden. Das säurefreie Rüböl findet bereits vielfache Anwendung innerhalb der Provinz und außerhalb derselben, besonders da durch den Ausfall in den Olivenernten der Baumölpreis um mehr als 30 Proc. gesteigert worden ist, welcher Umstand auch zu den namentlich in Frankreich hervorgetretenen Verfälschungen dieses Oels beigetragen haben mag. (Handelsarchiv, 1853, Bd. II S. 33.)

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