Titel: Die Gerste-Schneidmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1853, Band 130/Miszelle 2 (S. 435)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj130/mi130mi06_2

Die Gerste-Schneidmaschine.

Bezüglich einer im 2ten Novemberheft (S. 314 in diesem Bande) des polytechnischen Journals mitgetheilten Notiz über eine Gerste-Zerkleinerungsmaschine, bemerkt der Unterzeichnete, daß dergleichen Maschinen schon seit mehreren Jahren von seiner Anstalt geliefert werden. Dieselben sind äußerst einfacher Construction und zerschneiden jedes Gerstenkorn zum Behuf der Graupendarstellung in drei oder zwei Theile, je nach der Größe des Korns. Die Maschine kann für die Hand zugerichtet werden, eignet sich aber besser für ein Roßwerk oder noch kräftigere Motoren. Mit einem zweipferdigen Göpel bewegt, liefert sie stündlich 2 Dresdner (= 1 bayer.) Scheffel getheilte Gerste, und bewirkt durch ihre sichere und fördernde Thätigkeit einen Gewinn von 33–45 Proc. bei der nachherigen Graupenbereitung. Sie ist zugleich mit einem Schüttelwerk versehen, welches fremde Theile aus der aufgeschütteten Frucht sondert. Ihre solide, einfache Construction erlaubt eine Garantie von 5 Jahren Frist für dieselbe zu bieten; an Reparaturen ist dabei fast nicht zu denken. Ihr Preis ist 150 Rthlr., ihr Gewicht circa 7 Centner.

Leipzig, den 29. Decbr. 1853.

Dr. W. Hamm,
Fabrik landwirthschaftlicher Maschinen.

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