Titel: Fairbairn's verbesserte Garnwinde.
Autor: Fairbairn, Peter
Fundstelle: 1854, Band 131, Nr. XXX. (S. 124–125)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj131/ar131030

XXX. Verbesserte Garnwinde, welche sich Peter Fairbairn, Mechaniker in Leeds, am 5. Novbr. 1852 patentiren ließ.

Aus dem London Journal of arts, Nov. 1853, S. 342.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Diese Erfindung hat den Zweck, das Abnehmen der Strähne von den Garnwinden zu erleichtern.

Fig. 26 stellt eine ausdehnbare Garnwinde in der Endansicht, Fig. 27 in ausgedehntem Zustande im Längendurchschnitt dar. a, a ist eine Spindel, |125| an welche eine Endplatte b festgekeilt ist. An diese Platte sind radiale Hülsen gegossen, zur Aufnahme einer Reihe radialer Arme oder Spannstäbe c, c, c, mit welchen die den Umfang der Winde bildenden Stäbe d, d, d verbunden sind. Die andern Enden dieser Stäbe sind mit ähnlichen radialen Armen oder Spannern e, e, e, und diese an ihren inneren Enden mit einer verschiebbaren Hülse f verbunden. Die Achse a ist mit einer Leiste versehen, über welcher der Schieber f läuft. Die Bewegung des letzteren wird durch zwei an die Achse a befestigte Hälse g, g* beschränkt. An die Schieberhülse f ist ein Federhaken h befestigt; indem dieser eine Flansche des Halses g ergreift, hält er die Hülse in der Fig. 27 dargestellten Lage; die Winde ist somit ausgedehnt und zur Aufnahme des Garns bereit. Dieses wird von den Spulen herabgezogen und auf gewöhnliche Weise an die Winde befestigt. Ist eine zur Bildung der Strähnen hinreichende Quantität Garn aufgewickelt, so hemmt der Maschinenwärter die Rotation der Winde, hebt den Federhaken h und schiebt die Hülse in die punktirte Lage Fig. 27. Dadurch werden die Spannstäbe e, e nach innen gezogen und die Stäbe d in eine solche Lage gebracht, daß die Peripherie der Winde eine conische Form annimmt. In Folge dieser Veränderung hängen die Strähne schlaff auf der Winde und können, nachdem die Winde aus ihren Lagern gehoben worden ist, leicht von derselben abgenommen werden.

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