Titel: Davey's Verbesserung der Sicherheitszünder für die Sprengarbeit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1854, Band 131/Miszelle 3 (S. 233–234)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj131/mi131mi03_3

Davey's Verbesserung der Sicherheitszünder für die Sprengarbeit.

Hr. Davey zu Camborne in England überzieht die Sicherheitszünder mit einer Substanz, welche sie gegen die Einwirkung der Feuchtigkeit schützt.

Nachdem der Zünder verfertigt ist, bringt man ihn in ein trichterartiges Gefäß, dessen untere engere Oeffnung nur wenig weiter als der Zünder stark ist. Der Trichter ist mit einer flüssigen Substanz versehen, welche zusammengesetzt ist aus:

1 Theil Harz,

1 Theil burgundischem Pech,

4 Theile Gutta-percha.

Dieses Gemisch wird in einem mit Dampf geheizten Kessel bereitet, und es wird derselbe Dampf auch mittelst einer Röhre zur Warmerhaltung desselben in dem Trichter benutzt. Der Zünder ist auf einer großen Walze aufgewickelt und mittelst einer Kurbel wickelt man ihn ab, läßt ihn durch den Trichter gehen, um dort den |234| wasserdichten Ueberzug zu erhalten. Aus dem Trichter geht er über eine Rolle durch ein Gefäß mit kaltem Wasser und wird alsdann von einer andern Walze außerhalb dieses Gefäßes aufgenommen. (Armengaud's Génie industriel, Decbr. 1853, S. 327.)

[Ueber die zweckmäßigste Anfertigung der Sicherheitszünder mittelst einer einfachen Maschine hat Hr. Controllern Feil zu Jenbach in Tyrol eine Abhandlung in dem Berg- und hüttenmännischen Jahrbuch des Hrn. Director Tunner zu Leoben, Bd. III S. 275 veröffentlicht. H.]

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: