Titel: Nadard's Collodiumschale für Photographen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1854, Band 131/Miszelle 12 (S. 468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj131/mi131mi06_12

Nadard's Collodiumschale für Photographen.

Man denke sich eine verticale Schale, deren eine Wand die Glastafel selbst ist, stehend auf einer andern horizontalen Schale, welche letztere die aus der erstern ablaufende Flüssigkeit aufnimmt. Nachdem die Flüssigkeit in die verticale Schale gegossen worden ist, verläßt sie dieselbe sogleich mittelst eines an deren Basis angebrachten Hahns, wobei auf der Glastafel eine ganz reine und durchsichtige Collodiumschicht zurückbleibt. Hr. Nadard gibt seinen Glastafeln bis fünf Schichten, wovon jede so dünn ist, daß sie zusammen nicht dicker als die nach dem gewöhnlichen Verfahren erhaltene Schicht sind. Die erste Schicht muß trocken seyn, bevor man die zweite anbringt. Ehe man die Glastafel in das salpetersaure Silber bringt, muß man so viel Zeit verstreichen lassen, als die ersten Operationen erforderten. Auf diese Weise vermeidet man einen Verlust an Collodium und erhält eine gleichförmig vertheilte Schicht ohne alle Streifen. (Cosmos, Revue encyclopédique, März 1854, S. 261.)

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