Titel: Niepce, über photographische Gravirung auf Stahl und auf Glas.
Autor: Niépce de Saint‐Victor, Claude M.
Fundstelle: 1854, Band 134, Nr. LXXXIV. (S. 302–309)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj134/ar134084

LXXXIV. Ueber photographische Gravirung auf Stahl und auf Glas; von Hrn. Niepce aus Saint-Victor.

Aus den Comptes rendus, October 1854, Nr. 14.

Obgleich ich hinsichtlich der Empfindlichkeit des photographischen Firnisses für Stahlplatten mein Ziel noch nicht ganz erreicht habe, so will ich doch das Resultat meiner Untersuchungen der Oeffentlichkeit übergeben, in der Hoffnung daß es nützliche Anwendungen gestattet.44)

Ich habe beobachtet, daß das Judenpech (Asphalt) der für die Luft und das Licht empfindlichste Körper ist, daß aber diese Empfindlichkeit außerordentlich |303| wandelbar ist. Die Raschheit mit welcher die Luft und das Licht auf dieses Erdpech einwirken, hängt nämlich sowohl von seiner Reinheit als auch davon ab, ob es der Luft und dem Licht (vorher) mehr oder weniger lange Zeit und in einem mehr oder weniger zertheilten Zustande ausgesetzt war. Um sich von dieser Thatsache zu überzeugen, braucht man nur Judenpech (pulverisirt und in dünnen Schichten) mehrere Tage der Luft und den Sonnenstrahlen auszusehen; man wird alsdann sehen, daß dasselbe Erdharz, nachdem es als photographischer Firniß aufgelöst worden ist, eine viel größere Empfindlichkeit erlangt hat, als es vor jener Exposition besaß.

Folgender Versuch ist noch schlagender: wenn man Judenpech für photographischen Firniß auflöst und diesen Firniß drei bis vier Stunden lang der Luft und dem Licht aussetzt, so wird er eine zwei- bis dreimal so große Empfindlichkeit erlangen als er vorher besaß, und wenn man diese Exposition um wenige Stunden weiter ausdehnt, so wird die Empfindlichkeit noch größer werden; es tritt aber ein Zeitpunkt ein, wo man den Firniß diesen zwei Agentien entziehen muß, weil er sonst nicht mehr anwendbar wäre: dieß ist der Fall, nachdem die Exposition zehn bis zwölf Stunden gedauert hat. Man findet alsdann, daß er, auf der Platte ausgebreitet, kein reines Bild des Originals mehr hervorbringt; das Bild welches sich durch die Wirkung des Auflösungsmittels zeigt, ist dann unvollkommen, wie verschleiert, was übrigens, innerhalb gewisser Gränzen, kein Hinderniß für die Wirkung des Scheidewassers ist (ja es ist sogar vorzuziehen derartige Bilder in der camera obscura zu erhalten, vorausgesetzt daß sie nicht zu sehr verschleiert sind).

Harze (z.B. weißes Fichtenharz) und ätherische Oele (wie Bittermandeln-, Terpenthin-, Citronenöl etc.), der Luft und dem Licht ausgesetzt, erlangen auch Empfindlichkeit. – Das Benzin, welches sich unter dem Einfluß der Luft und des Lichts stark färbt, während das Citronenöl sich entfärbt, erlangt ebenfalls Empfindlichkeit; aber eine zu lange Exposition macht endlich alle diese Körper vollständig unempfindlich.

Wenn ein photographischer Firniß, welcher in einer ganz gefüllten und gut verpfropften Flasche enthalten ist, fünfzehn Tage lang im Dunkeln aufbewahrt wird, so erleidet er gar keine Veränderung, während derselbe Firniß, in einer zur Hälfte gefüllten und dem zerstreuten Licht eines Zimmers ausgesetzten Flasche aufbewahrt, eine zwei bis dreimal größere Empfindlichkeit erlangen wird als er ursprünglich besaß.

Als Auflösungsmittel des Judenpechs, um mit demselben einen photographischen Firniß darzustellen, fand ich keine Substanz geeigneter als |304| das Benzin; nur ist es nothwendig ihm ein Zehntel ätherisches Oel zuzusetzen, um den Firniß für das Licht empfindlicher zu machen, und damit er bindender und klebriger wird, folglich das Wachs ersetzt, welches ich weglasse.

Man kann zu diesem Zweck mehrere Arten ätherischer Oele anwenden, aber immer im Verhältniß von einem Zehntel mit dem Benzin. Alle ätherischen Oele eignen sich nicht für den photographischen Firniß, weil sie mehr oder weniger für das Licht empfindlich sind und einen mehr oder weniger homogenen Firniß bilden; so sind z.B. das Bittermandelöl und Kirschlorbeeröl die empfindlichsten, aber als photographischer Firniß geben sie nach der Auflösung keine homogene Schicht. Man kann diesem Uebelstand so viel als möglich abhelfen, indem man die gefirnißte Platte schwach erwärmt, um sie schnell zu trocknen; schwach muß man deßhalb erwärmen, weil die Einwirkung der Wärme den ätherischen Oelen und besonders dem Judenpech einen großen Theil ihrer Empfindlichkeit für das Licht benimmt.

Das reine und nicht destillirte Spieköl gibt den fettigsten Firniß; ich ziehe aber allen ätherischen Oelen das reine Citronenöl (durchs Pressen dünner Schnittchen von Citronenschalen gewonnen) vor, weil es die schönsten Resultate gibt; es bildet einen sehr homogenen Firniß, welcher trocknender und für das Licht empfindlicher ist, als der mit Spieköl bereitete; er ist trockner und gibt deßhalb reinere Striche.

Ich theile die ätherischen Oele in zwei Kategorien ein, weil die einen die Eigenschaft haben den Schwefeläther, Salpeteräther, Essigäther und leichten Salzäther zu trüben, wogegen die anderen das Benzin und Steinöl trüben.

Diejenigen welche die Aetherarten trüben, trüben das Benzin nicht; und diejenigen welche das Benzin trüben, trüben die Aetherarten nicht.

Mischt man ein ätherisches Oel welches die Aetherarten trübt, mit einem solchen welches das Benzin trübt, so werden sie sich gegenseitig trüben, aber der Niederschlag wird sehr bald verschwinden, und die gemischten ätherischen Oele werden alsdann die Aetherarten und das Benzin trüben, je nachdem das eine oder andere von beiden quantitativ vorherrscht.

Die folgenden Resultate sind Beispiele dieser Thatsachen:

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Aetherische Oele

erster Kategorie (36), welche die Aetherarten trüben.

Anisöl;
Wermuthöl;
Dillöl;
Engelwurzöl;
Warzenpomeranzenöl;
Sternanisöl;
Cedernholzöl;
Sassafrasöl;
Citronenöl (durchs Zerreiben der Schale);
Cedro-Oel;
Kümmelöl);
Cuminöl;
Zuckerwurzelöl;
Copaivabalsamöl;
Zelleriöl;
Kamillenöl (von römischen Kamillen);
Cardamomenöl;
Dragunöl;
Fenchelöl (vom gemeinen Fenchel);
Fenchelöl (vom süßen Fenchel);
Pomeranzenblüthenöl;
Ingberöl;
Wachholderbeerenöl;
Isopöl;
Muskatblüthenöl;
Myrthenöl;
Muskatnußöl;
Apfelfinenöl;
Oel aus den kleinen, unreifen Pomeranzen
(huile de petits grains);
Petersilienöl;
Pfefferöl;
Rautenöl;
Schartenkrautöl;
Sadebaumöl;
Terpenthinöl;
Baldrianöl.

Die vier folgenden Flüssigkeiten
trüben die Aetherarten:
das rectificirte Steinöl;
das Benzin;
der Schwefelkohlenstoff;
das Chloroform.

Aetherische Oele

zweiter Kategorie (33), welche das Benzin trüben.

Bittermandelöl;
Spieköl;
Bergamottenöl;
Basilienkrautöl;
Zimmetrindenöl (von gemeinem Zimmet);
Zimmetrindenöl (von feinem Zimmet);
Nelkenzimmetöl;
Calmusöl;
Corianderöl;
Cubebenöl;
Cajeputöl;
Gewürznelkenöl;
Oel von geranium rosa;
Lavendelöl;
Lavendelblüthenöl;
Kirschlorbeeröl;
Loröl;
Münzenkrautöl;
Majoranöl;
Melissenöl;
Pimentöl (von englischem Piment);
Patchouli-Oel;
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Polei-Oel;
Rosenöl (orientalisches);
Rosmarinöl;
Quendelöl;
Salbeiöl;
Wurmsamenöl;
Thymianöl;
Tamarindenöl;
Weinöl;
Eisenkrautöl (vom indischen Eisenkraut);
Oel des Wintergrün (Gaultheria procumbens)

Die drei folgenden Flüssigkeiten
trüben das Benzin:

die Aetherarten;
der Alkohol;
der Holzgeist.

Anmerkung. Das Nitrobenzin bringt
keine Wirkung hervor deßgleichen alle
künstlichen ätherischen Oele

Man kann nach dieser Tabelle leicht unterscheiden, ob ein ätherisches Oel der ersten Kategorie rein oder mit einem solchen der zweiten Kategorie gemischt ist; deßgleichen bei denjenigen der zweiten Kategorie.

Es ist durchaus nothwendig, bei diesen Versuchen nur reine und nicht rectificirte oder destillirte ätherische Oele anzuwenden, besonders hinsichtlich derjenigen der zweiten Kategorie, welche durch die Destillation die Eigenschaft verlieren das Bezin zu trüben; wenn aber ein ätherisches Oel dieser Kategorie ein solches der ersten Kategorie enthält, so wird es die Aetherarten trüben, obgleich es rectificirt oder destillirt worden ist, weil die Oele der ersten Kategorie niemals die Eigenschaft verlieren die Aetherarten zu trüben.

Unter den ätherischen Oelen welche die Aetherarten trüben, ist das Terpenthinöl das wirksamste; es verliert diese Eigenschaft selbst durch Erhitzen bis zum Sieden nicht, was auch bei allen anderen ätherischen Oelen dieser Kategorie der Fall ist.

Unter den ätherischen Oelen welche das Benzin trüben, sind das. Bittermandelöl und das Kirschlorbeeröl die wirksamsten; nach denselben kommen alle Varietäten des Lavendelöls, unter denen das reine, nicht rectificirte Spieköl die größte Trübung im Benzin hervorbringt.

Erwärmt man ein ätherisches Oel der zweiten Kategorie in verschlossenem Gefäß, so verliert es diese Eigenschaft nicht; erwärmt man es hingegen an freier Luft beinahe bis zum Siedepunkt, so verliert es schnell die Eigenschaft das Benzin zu trüben; es verliert dieselbe aber nicht, wenn man es an freier Luft bei der Temperatur der Atmosphäre stehen läßt.

Man wird später sehen, daß ich jene Eigenschaft der ätherischen Oele zweiter Kategorie benutzt habe um meinen photographischen Firniß |307| dem Scheidewasser widerstehend zu machen; alle ätherischen Oele erster Kategorie erweisen sich zu dieser Verwendung ungeeignet.

Aus allen diesen Beobachtungen geht hervor, daß ich meinen Firniß auf folgende Weise abgeändert habe:

Benzin 90 Gramme
reines Citronenschalenöl 10
reines Judenpech 2

Dieser Firniß ist bei weitem flüssiger als der früher von mir angegebene und liefert daher eine dünnere Schicht; je dünner die Schicht ist, desto rascher wirkt aber das Licht, und je größer die Reinheit in den Strichen ist, desto mehr Halbtöne erhält man, vorausgesetzt daß nicht zu lange dem Licht exponirt wurde.

Dieser Firniß hat bloß einen Nachtheil, daß er bisweilen der Einwirkung des Scheidewassers nicht genug widersteht; mittelst meiner Räucherungen kann man aber selbst die dünnste Firnißschicht hinreichend der Säure widerstehend machen. Man schreitet zu dieser Räucherung, nachdem die Platte der Einwirkung des Lichts und derjenigen des Lösungsmittels ausgesetzt worden ist. Die Räucherung wird auf folgende Art bewerkstelligt.

Man benutzt ein ähnliches Kästchen wie sie gebräuchlich sind um die Daguerre'schen Platten dem Quecksilberdampf auszusetzen; dasselbe schließt luftdicht und hat die Dimension der größten Stahlplatten welche man anwenden will; im Innern sind nämlich zwei Leisten angebracht, auf denen zwei Stäbchen liegen, die man je nach der Größe der aufzulegenden Platte von einander entfernt oder einander nähert. Im untern Theil des Kästchens, in einiger Entfernung vom Boden, stellt man eine Porzellanschale in die runde Oeffnung eines Zinkblechs; diese Schale, welche reines, nicht destillirtes oder rectificirtes Spieköl enthält, erhitzt man mit einer Weingeistlampe auf höchstens 70 bis 80° C. (56 bis 64° R.), damit sich nicht eine zu große Menge ätherischen Oels verflüchtigt, denn sonst würde sich der Firniß auflösen und nicht mehr (wie dieß seyn muß) eine glänzende und bronzefarbige Schicht darbieten, ähnlich dem ersten Ansehen der gefirnißten Platte, bevor sie dem Licht exponirt wurde.

Ich empfehle, bei diesen Räucherungen das ätherische Oel nur bis zum Eintritt einer schwachen Dampfentwickelung zu Erhitzen und dabei die Platte zwei bis drei Minuten länger dem Dampf auszusetzen; sie neuerdings zu Erhitzen und eine zweite Räucherung zu beginnen, wenn dieß nöthig ist (dasselbe Oel kann zu einer zweiten Räucherung benutzt werden, aber nicht weiter); hierauf die Platte gut trocknen zu lassen, indem man sie einen Augenblick der Luft aussetzt, bevor man mit Scheidewasser |308| ätzt; wenn die Operationen gut ausgeführt wurden, widersteht die Platte hinreichend, und man muß sich sogar hüten ihren Widerstand bis zum Uebermaaß zu treiben, weil sonst das gesäuerte Wasser nicht mehr wirken würde; im letzteren Fall kann man bisweilen die Platte von der Säure angreifbar machen, wenn man sie ein oder zweimal aus dem Wasser zieht und jedesmal mit der Luft in Berührung bringt.

Alle ätherischen Oele der zweiten Kategorie können zur Räucherung angewendet werden; ihre Wirkung steht in Verhältniß mit der Trübung welche sie im Benzin hervorbringen; einige Graveure, die mein Verfahren anwenden, ziehen deßhalb z.B. das Bergamottenöl dem Spieköl vor, welches letztere zu stark wirkt und die Platte ein wenig schmierig macht, was oft dem Hervorbringen des Aquatinta-Korns schadet.

Die in der camera obscura erhaltenen Bilder, welche verschleiert (oder nicht gänzlich entblößt) sind, brauchen in der Regel nur dem Dampf des Bergamottenöls ausgesetzt zu werden, welcher nicht so wirksam wie derjenige des Spieköls ist.

Die zur Darstellung eines photographischen Firnisses geeigneten ätherischen Oele können ebenfalls in Dampfform angewandt werden um die Empfindlichkeit der gefirnißten Platten zu vergrößern, ihre Wirkung ist aber schwierig zu reguliren.

Im empfehle, eine Stahlplatte nur dann zu ätzen, wenn die photographische Operation gut gelungen ist. Die erste Bedingung, um ein gutes Lichtbild zu bekommen, ist, eine schöne Firnißschicht auf der Stahlplatte zu haben, welche frei von Staubkörnchen und von Luftblasen ist, die nach dem Austrocknen eben so viele kleine Löcher bilden.

Die Zeit, während welcher dem Licht exponirt werden muß, ist sehr kurz, wenn man die Stahlplatte mit einem Lichtbild auf Glas oder Papier in Contact bringt; sie ist aber noch nicht kurz genug, um leicht in der camera obscura operiren zu können; man erhält jedoch Bilder mit hinreichender Geschwindigkeit, wenn man einen mit gutem Judenpech bereiteten Firniß angewendet hat, welcher der Luft und dem Licht gehörig exponirt worden ist.

Ich habe einen Firniß dargestellt, welcher von der Säure durchaus nicht durchdrungen wird, obgleich mit ihm keine Räucherung vorgenommen wird; es genügt hierzu, in den Firniß 1 Gramm Kautschuk zu bringen, welcher vorher in Terpenthinöl zu einem fettigen Teig aufgelöst worden ist; alsdann kann er aber die Wärme nicht ertragen, welcher man die Metallplatte aussetzen muß, um ihr das zum Copiren der Lichtbilder erforderliche Aquatinta-Korn zu ertheilen.

|309|

Dieser Firniß eignet sich aber vortrefflich zum photographischen Graviren auf Glas; man operirt in diesem Falle wie auf der Metallplatte, dann setzt man die Glasplatte der Einwirkung flußsaurer Dämpfe aus, um matt zu graviren, oder man überzieht die Glastafel mit flüssiger Flußsäure, um vertieft zu graviren; man erhält so recht hübsche photographische Zeichnungen auf Glas gravirt, und wenn man ein Glas anwendet welches bloß auf einer Seite roth gefärbt ist, so hat man ein weißes Dessin auf einem rothen Grunde; man könnte weiße Dessins auf farbigen Gläsern jeder Art darstellen.

Schließlich will ich in wissenschaftlicher Hinsicht folgende Versuche mittheilen:

1) Man weiß aus der (vorhergehenden) Abhandlung des Hrn. Chevreul, daß eine mit photographischem Firniß überzogene Platte durch das Licht, wenn man sie demselben im Vacuum aussetzt, nicht afficirt wird.

Bringt man eine gefirnißte Platte in die Dunkelheit, aber so daß sie einem Strom atmosphärischer Luft ausgesetzt ist, also z.B. in eine lange Blechröhre, so findet man, daß nach acht Tagen, wenn man das Lösungsmittel auf den Firniß gießt, dasselbe fast nicht mehr wirkt, wie wenn die Platte einige Zeit der Luft und dem Licht ausgesetzt gewesen wäre.

2) Ich brachte in ein gut verschlossenes Kästchen eine gefirnißte Platte, welche der Einwirkung der Luft und des Lichts ausgesetzt gewesen und deren Firniß im Lösungsmittel unauflöslich geworden war; fünfzehn Tage darnach war sie in demselben Zustand; der Firniß hatte daher seinen anfänglichen Molecular-Zustand nicht wieder angenommen.

Seit einem Jahr hat die photographische Gravirung einen sehr bedeutenden Fortschritt gemacht, sie ist aber noch nicht zu demjenigen Grade von Vollkommenheit gelangt, welchen sie, wie ich hoffe, dereinst erreichen wird; ihr gegenwärtiger Standpunkt läßt sich nach dem Porträt des Kaisers Napoleon III, und einer Ansicht des Louvre, die ich der Akademie der Wissenschaften übergab, beurtheilen.

Bald hoffe ich Bilder übergeben zu können, welche in der camera obscura gravirt und in sehr kurzer Zeit erhalten wurden, entweder mittelst eines sehr empfindlichen Firnisses, oder mit Beihülfe eines in der camera obscura verbreiteten Gases.

|302|

Man vergl. die früheren Abhandlungen des Verfassers über den photographischen Stahlstich, im polytechn. Journal Bd. CXXVIII S. 371 und Bd. CXXX S 275.

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