Titel: Mittel gegen den Bienenstich.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 136/Miszelle 12 (S. 78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj136/mi136mi01_12

Mittel gegen den Bienenstich.

Sobald man von einer Biene gestochen wird, bringt man so schnell als möglich nur etwa einen Tropfen gewöhnlichen Oeles auf die gestochene Stelle, ohne dasselbe einzureiben, und wenn dieß recht bald geschieht, so dauert es oftmals keine Minute, bis aller Schmerz vergangen ist, auch wird sich nicht die geringste Geschwulst zeigen. Sollte man zu lange warten, bis das Gift zu weit eingedrungen ist und schon eine Geschwulst beginnt, so zeigt immer noch das Oel seine heilende Kraft, wiewohl nicht so auffallend, als wenn es gleich nach erhaltenem Stiche angewendet wird. Jede Art von Oel leistet den nämlichen Dienst. Bienenhalter werden wohl daran thun, sich ein Gläschen mit Oel in der Nähe ihres Bienenstandes aufzubewahren, wenn sie, was bekanntlich nicht bei Jedermann der Fall ist, auf einen erhaltenen Bienenstich unter einer Geschwulst zu leiden haben. In Italien pflegt man das Oel als bestes Mittel gegen den Scorpionenstich anzuwenden, und Einsender dieses, der früher manchmal unter den Folgen eines Bienenstichs litt und alle ihm bekannten Mittel gewöhnlich ganz vergebens anwendete, wurde dadurch auf den Gedanken gebracht, es gegen Bienenstich anzuwenden, und weiß sich nunmehr durch obiges einfaches Mittel schnell und wirksam zu helfen. Pfarrer F. (Aus dem badischen Centralblatt.)

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: