Titel: Analyse eines Emails auf Gußeisen; von A. Faißt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 136/Miszelle 4 (S. 74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj136/mi136mi01_4

Analyse eines Emails auf Gußeisen; von A. Faißt.

Im polytechn. Journal Bd. CXXXIII S. 256 wurde aus Karmarsch's und Heeren's technischem Wörterbuch eine Anleitung zum Emailliren gußeiserner Kochgeschirre mitgetheilt. Die dort angegebene Zusammensetzung für rein weißes Email kommt jedoch theurer, als ein sehr gerühmtes Email aus Schlesien, dessen Analyse folgende ist:

1) Glasur zum Email (ein Stück von rein weißer Farbe).

In 100 Theilen sind enthalten:

Kieselerde 47,96 Proc.
Thonerde (mit Spur Eisenoxyd) 1,19 „
Kalk 11,27 „
Zinnoxyd 10,68 „
Natron 28,51 „
–––––––––
99,61 Proc.

2) Glasur zum Email (ein Stück von röthlicher Farbe).

In 100 Theilen sind enthalten:

Kieselerde 42,46 Proc.
Thonerde (Spur Eisenoxyd) 6,39 „
Kalk 0,73 „
Zinnoxyd 12,66 „
Natron 37,13 „
–––––––––
99,37 Proc.

3) Grund zum Email.

In 100 Theilen sind enthalten:

Kieselerde 79,83 Proc.
Thonerde 3,39 „

Weitere Basen sind außer Natron nicht in der Verbindung enthalten; aus Mangel an Substanz konnte dieses aber nicht direct bestimmt werden. (Württembergisches Gewerbeblatt, 1855, Nr. 13.)

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