Titel: Notiz über Metallochromie oder Metallfärbung; von Prof. Dr. Wagner in Nürnberg.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 136/Miszelle 3 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj136/mi136mi05_3

Notiz über Metallochromie oder Metallfärbung; von Prof. Dr. Wagner in Nürnberg.

Es gelang mir, auf Stahl die bekannten Regenbogenfarben (mit Anwendung des Apparates von Hrn. Oechsle in Pforzheim) vermittelst folgender Flüssigkeit auf die ausgezeichnetste Weise hervorzubringen. Man löst 4 Loth Kupfervitriol und 6 Loth weißen Candiszucker in 18 Loth Wasser und versetzt die Lösung mit so viel concentrirter Kalilauge, bis der anfangs sich bildende Niederschlag wieder aufgelöst worden und die Flüssigkeit eine dunkelblaue Farbe angenommen hat. Auch auf Glockenmetall bringt die Flüssigkeit einzelne Farben, besonders Blau und Violett, so schön hervor, wie es bei Anwendung anderer Flüssigkeiten wohl kaum noch je erreicht worden ist; die Farbe ist aber nicht so haltbar als die mit Bleioxyd-Natronlösung hervorgebrachte.

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