Titel: Menge des Chlorsilbers, welche im photographischen Papier zurückbleibt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 136/Miszelle 6 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj136/mi136mi05_6

Menge des Chlorsilbers, welche im photographischen Papier zurückbleibt.

Der Bulletin, welchen die französische Gesellschaft für Photographie in monatlichen Heften zu Paris herausgibt, enthält eine Abhandlung von Hrn. Davanne, worin derselbe folgende Satze nachweist: 1) ein ganzes Blatt gewöhnlichen Papieres für positive Bilder von 0,44 Met. Breite und 0,57 Met. Höhe, nimmt auf dem Bad von salpetersaurem Bilder 5,20 Kubikcentimeter Flüssigkeit auf, und behält auf seiner Oberfläche die in letztern enthaltene Quantität Silbersalz; 2) auf dem Silberbad bildet sich eine Quantität Chlorsilber, welche dem Gewicht jenes Salzes äquivalent ist, und man muß daher, um das Silberbad auf constanter Zusammensetzung zu erhalten, ihm dieses Aequivalent an salpetersaurem Silber zusetzen; 3) höchstens 5 Procent des angewendeten Silbers bleiben auf den Bildern fixirt, und 95 Procent gehen also in das unterschwefligsaure Natron und das Waschwasser über. (Cosmos, Mai 1855, S. 515.)

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