Titel: Reinigung des rohen Naphthalins.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1855, Band 136/Miszelle 7 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj136/mi136mi05_7

Reinigung des rohen Naphthalins.

Nach J. Otto (Annalen der Chemie und Pharmacie Bd. XCIII S. 383) gewinnt man reines farbloses Naphthalin am bequemsten auf folgende Art: Etwa 1/2 Pfd. des rohen Naphthalins gibt man in eine große Porzellanschale, dreht einen Bogen Fließpapier darüber und stellt die Schale in ein Sandbad. Nach einigen Stunden findet man die Schale mit den schönsten weißen Krystallen von Naphthalin ausgekleidet, die entfernt werden. Bei weiterer Fortsetzung der Sublimation ist es dann zweckmäßig, die am Boden der Schale befindliche schwarze Masse mit einigen Scheiben Fließpapier, welche das Oel einsaugen, zu bedecken. Die letzten Sublimationsproducte sind gelblich.

Weder die Sublimation in Glasgefäßen, noch die im Mohr'schen Benzoesäure-Apparat ergaben so befriedigende Resultate, als die angeführte Methode.

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